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Gegenstimmen zur Windkraft

AK kritisiert “massives Belastungspaket”
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“Die Arbeiterkammer (AK) hingegen sieht mit der Novelle ein “massives Belastungspaket auf Kosten der privaten Haushalte” und kündigt “massive Proteste” an. “Die geplante Novelle des Ökostromgesetzes bringt uns im Klimaschutz kaum voran, nutzt vor allem der Landwirtschaft, den Löwenanteil zahlen die privaten Stromkonsumenten”, hieß es heute in einer Reaktion der AK. Derzeit zahle ein durchschnittlicher 2-3 Personenhaushalt schon rund 35 Euro im Jahr für die Förderung des Ökostroms. Mit der Novelle würden laut AK rund 25 Euro (exklusive Umsatzsteuer) pro Haushalt, insgesamt rund 100 Mio. Euro im Jahr hinzukommen. [...] “Die Arbeiterkammer wird mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, diesen Irrweg zu stoppen”, so Muhm.” (Mai 2008)

Nachlese: http://www.exaa.at/service/news/3486165995/

Industriellenvereinigung sagt: “Zuviel Wind um Windkraft”
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“Abgesehen davon, dass die EU-Kommission mit 34 Prozent einen jenseits aller Potentiale liegenden, überhöhten Anteil an erneuerbaren Energien von Österreich erwartet, verschafft sie indirekt auch jenen Gruppierungen Aufwind, die das Wunderheilmittel gegen den Treibhausgaseffekt in der Errichtung möglichst vieler Windkraftwerke sehen. Gleichzeitig könnte die in Diskussion befindliche zweite Novelle des Ökostromgesetzes eine weitere Erhöhung der Subventionen für Windräder mit sich bringen.

Für die Industrie bedeutet dies etwas zuviel Wind um die Windkraft. Denn letztere hat einen wesentlichen Schönheitsfehler: Ihre Nutzung für die Stromgewinnung ist in Österreich schlichtweg unrentabel und an den Erhalt von Subventionen gebunden. Auch bei der Bevölkerung stoßen die Windräder zunehmend auf Widerstand. So sehen sich die Verantwortlichen [...] mit massiven Bürgerwiderständen konfrontiert. Es wäre also klug, etwas weniger Wind um die Windkraft zu machen.” (Mai 2008)

Nachlese: http://www.iv-oberoesterreich.at/b245

E-Control: Neues Ökostromgesetz wird teuer
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“Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt demnach derzeit jährlich 35 Euro für Förderungen gemäß Ökostromgesetz direkt mit der Stromrechnung. Zusätzlich besteht eine Kostenbelastung etwa in der gleichen Höhe nochmals durch die Kostenanhebungen der Produkte, die der Haushalt bezieht, in Folge des Strombedarfs bei der Produkterzeugung. “Durch die Ökostrom-Novelle werden etwa 10 Euro pro Jahr an direkten Ökostromkosten dazu kommen”, so Boltz.

Grundsätzlich meinte der Chef der E-Control: Auch wenn mit der Novelle ein weiterer Ökostromausbau finanziert ist, sollte man sich über die richtigen Prioritätensetzungen bewusst sein: “Auch diese Ökostromgesetz-Novelle kann, wie jedes andere Ökostromgesetz auch, ein ungebremstes Energieverbrauchswachstum nicht kompensieren”, betonte Boltz. “Die Reduktion des Energieverbrauchs wird eine weitaus größere Herausforderung werden als die Verteilung von Subventionsmitteln für erneuerbare Energieträger.” (Juni 2008)

Nachlese: http://www.exaa.at/service/news/3486169975/

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