Artikel zum Thema: ‘Gegner von “Wind im Wald”’

Die Presse: “Schwarzbuch Landwirtschaft” kritisiert Agrarförderungen für Millionäre” – Folgenschwere Verflechtung von Agrar-, Forst- und Windkraftgrossindustrie

Dienstag, August 31st, 2010

Der agrarische Boden Österreichs, auf dem auch die österreichische Windkraft bestens gedeiht, bietet schon seit Langem für viele Menschen den Anlass über Sinn und Unsinn von Förderungen nachzudenken. Kritikern wird jedoch von bekannter Seite vorgehalten, dass diese Förderungen ja vor allem den “kleinen Bauern” zugute kämen. Seltsamerweise werden die kleinen Bauern immer weniger und die Großbauern immer größer. Das “Schwarzbuch Landwirtschaft” von Hans Weiss hat die Fakten zusammengetragen. Wir kommen natürlich nicht umhin die entsprechenden Parallel zur Windkraftindustrie in Österreich zu ziehen, sind doch die Akteure, Profiteure und Proponenten zum großen Teil die selben.

Hans Weiss - Schwarzbuch Landwirtschaft - Die Machenschaften der Agrarpolitik - © 2010 Carl Hanser Verlag, München

Hans Weiss - Schwarzbuch Landwirtschaft - Die Machenschaften der Agrarpolitik - © 2010 Carl Hanser Verlag, München

Nur 20% aller Agrarförderungen gehen an die kleinen Bauern!
Keine Undercoverspionage war notwendig – der Autor Hans Weiss hat seine Informationen aus öffentlichen Quellen zusammengetragen, unter anderem auch aus der von vielen gefürchteten “Transparenzdatenbank” (mehr…). Nach dem Studium der Zahlen kommt der Autor zu einer erschreckendenen Erkenntnis: “Insgesamt kommen nur rund zwanzig Prozent aller Agrarsubventionen den vielbeschworenen “kleinen Bauern” zugute”, schreibt Weiss. Der Rest gehe an Großbauern, an Raiffeisen-dominierte Lebensmittelfirmen, an Privatstiftungen und an reiche Österreicher (mehr…). “Wer erhält Agrargelder in Österreich?” fragt die Zeitschrift “Der Landwirt” und listet die Nutzniesser nach Bundesland aufgeschlüsselt brav auf (mehr…)

Windkraft als neuer Erwerbszweig der oberen (agrarischen und forstlichen) Zehntausend…drei Branchen – eine Szene!
Was in der Land- und Forstwirtschaft gilt, kann auch in der österreichischen Windkraftszene als gültig angesehen werden. Große Betreibe kassieren hohe Förderungen und bringen das Kapital auf, Windkraftwerke zu errichten. Den Rücken stärken ihnen dabei natürlich die selben Organisationen und Politiker, die dies auch bei ihren “Bodengeschäften” tun. Um sich jeglicher unwürdiger kleinwindkraftlicher und teils bürgerlicher Konkurrenz zu entledigen, werden rasch AGs gegründet um mit Risikokapitel aus dem Volk abzucashen, bis der Sparkurs der Regierung dem Förderwahnsinn den Hahn abdreht. Doch bis es so weit ist, werden noch viele Wind-Megawattstunden 13 Jahre lang vergütet werden und der einfache Bürger noch zusätzlich mit “Ökosteuern” belegt werden, damit Österreich sauber bleibt.

Natürlich heisst es von genau den selben Öko-Saubermännern: “Hände weg von der Industrie! Denn die paar Gramm CO2, die die Industrie ausstößt, sparen wir ja ganz einfach mit zirka 800.000 Windrädern und dem nötigen Backup von Atomstrom wieder ein”. Also bitte alle merken: Alles aus dem Volk – für das Volk. Was will man bitte noch mehr?

ö1: “Schwarzbuch: Subventionen für Milliardäre” (mehr…)

Rechtsgroteske um Steinbruch Paudorf-Aktivist – Der KURIER schreibt dazu: “Fotoverbot für Steinbruchgegner”

Dienstag, August 17th, 2010

Machte die Firma Asamer bis dato einen vernünftigen Eindruck, wenn es um Öffentlichkeitsarbeit und das Konzernimage ging, so verstrickt sich die Steinbruchfirma unserer Meinung nach in einer Groteske, die dem Ruf des Unternehmens nicht gerade einträglich ist. In Verbindung mit der Salamitaktik der Vertreter des Stiftes Göttweig, die einmal mit den Steinbruchgegnern sprechen will und dann wieder nicht, wird das Gesamtbild für die Öffentlichkeit immer unklarer. Dazu kommt die Tatsache, dass sich bereits 72% gegen den neuen Steinbruch Paudorf aussprachen (Umfrage von meinbezirk.at).

Fotoverbot für Steinbruchgegner - KURIER (C) 13.8.2010 - Gilbert Weisbier

Fotoverbot für Steinbruchgegner - KURIER (C) 13.8.2010 - Gilbert Weisbier

Beim einen oder anderen Leser scheinen jetzt auch die Glocken zu läuten. So ist doch den Aktivisten gegen den “Windpark Hafnerbach” vor geraumer Zeit eine Anzeige von DI Felix Montecuccoli ins Haus geflattert, da sich diese “über Erholungszwecke hinausgehend” im Wald befunden hätten. Sowohl hier wie auch in der Paudorfer Fotogroteske stehen die Urteile natürlich noch aus…Wir werden weiter dran bleiben.

Codename “Windpark Eiskogel (OÖ)” – der nächste geförderte Frontal-Angriff auf Österreichs Wald-Ökosystem im Heimat-Bundesland der Windkraftindustrie – natürlich nach Schema F

Donnerstag, Juni 17th, 2010

“Die Anhebung der Windkraft-Förderung löst einen Bauboom aus. Die Subventionstöpfe für dreieinhalb Jahre sind verplant.” so untertitelte der KURIER seinen Artikel “Wettlauf um neue Windräder” (mehr…). Eine Aufforderung, die natürlich im Heimatbundesland der Windkraftindustrie in Oberösterreich, wahrscheinlich schon vor der neuen Ökostromverordnung wörtlich genommen wurde. Und so müssen sie her: Die Windräder im Wald. Diesmal im Visier: Der Eiskogel – ein bewaldetes Ökoparadies in Oberösterreich.

Inmitten der Gemeinden Pettenbach, Steinbach am Ziehberg und Inszersdorf im Kremstal (Bezirk Kirchberg). Im Gegensatz zu anderen Waldwindparkregionen dürften aber die vifen Eiskogler (“Freunde des Eiskogels” mehr…) die Öko-Schönfärberei der dortigen Industrie rascher durchschaut haben als manch andere Gemeinden (zb.: Windpark Sternwind, durch Bürgerproteste zu Fall gebrachter Windpark Hafnerbach). Die Gegner des Windparks formierten sich rasch und gingen an die Öffentlichkeit.

"Gegenwind für geplante Windräder - Widerstand gegen Eiskogel-Windpark" (c) OÖ Bezirksrundschau - Juni 2010

"Gegenwind für geplante Windräder - Widerstand gegen Eiskogel-Windpark" (c) OÖ Bezirksrundschau - Juni 2010

Kein Wunder, agieren doch in dieser Region der grüne Landesrat Anschober, der im April 2010 eine weitere Verstärkung der Windkraft forderte (mehr…). Doch die Region bietet mehr: Die gespaltenen Energiewerkstatt-Zwillinge  bestehend aus dem Verein Energiewerkstatt (Betreiber d. gepl. Windparks Eiskogel) und der Energiewerkstatt GmbH. Die GmbH ist der führende Planer von Windindustrieanlagenund schon lange im Kreuzfeuer der Kritik. Jüngster Anlassfall war die Affäre “Silventus”, bei der kurz vor der Abstimmung der Gemeinde Lohnsburg ein Entgelt von 40.000 € pro Windrad in Aussicht gestellt wurde. Diese Entscheidungshilfe, brachte dann die mediale Frage nach “Bestechung im Gemeinderat?” (mehr…) auf.

Das Schema F – Wer kann da schon nein sagen?

Von der Vorgansgweise erinnert der “Windpark Eiskogel” an das Schema F der Windkraftindustrie, wenn es darum geht, so rasch wie möglich einen Subventionspark zu errichten. Vorverhandlungen mit den Grundeigentümern im Vorfeld, blitz-blank polierte Präsentation vor den Augen der Bürger und dann das obligatorische “Politiker-Werben”. Wer kann denn da schon nein sagen? Doch nur Quertreiber, Querulanten und Naivlinge. Auf keinen Fall, vernünftige, gestandene Bürger.

Interessant auch die meist anfänglich naive Haltung der Regionalpresse, die mit Fragen wie “Unterstützen Sie die Windkraft in Ihrer Gemeinde?” und “Naturschutz versus erneuerbare Energie” das Brett neben dem Nagel trifft. Die Fragestellung weist dabei eine Konkretheit auf, die mit der “Sind Sie im Allgmeinen für Vorteile?” vergleichbar ist. Nein sagen gilt natürlich nicht. Eh kloa. Fragt sich nur ob sich Bürger, Regionalpresse und Entscheidungsträger statt “Naturschutz versus erneuerbare Energie” einmal fragen werden “Naturschutz oder subventionierte, artenbedrohende Finanzierung von Privatunternehmen mit schwankendem Ertrag und volkswirtschaftlichen Nachteilen én masse?”. Wenn’s doch alle nur so gut mit dem Eiskogel meinen würden. Gerade jetzt.

Zu Webseite der “Freunde des Eiskogels

Einladung zum EVENT/INFOSTAND: “Tag des Gegenwindes 2010″ am Sa., 12. Juni 2010 in St. Pölten/Stattersdorf von 10 bis 16 Uhr – “Die Windkraftindustrie muss sauber, effizient und transparent werden!”

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Das Vordringen von “Windkraft im Wald”, finanzielle Zuwendungen an Gemeinden (mehr…) und natürlich die zehntausenden Bürger, die von sauberen Windkraft enttäuscht sind. Alles im Namen der Umwelt? Alles Öko? Alles sauber? Wir vergaßen ja zu zitieren: “Der Wind weht gratis…Der Wind liefert uns die Energie, die wir brauchen, vor unserer Haustür – wir müssen sie nur ernten.” (c) IG Windkraft (mehr…). Doch wer zahlt die Zeche für die uferlosen Subventionen? Warum investieren Gemeinden nicht lieber in effizienter Maßnahmen zur Eindämmung des Treibhausgases CO2? Lassen Sie sich überraschen…

10 Forderungen an Windkraftindustrie und Politik - Tag des Gegenwindes 2010

10 Forderungen an Windkraftindustrie und Politik - Tag des Gegenwindes 2010

Realismus statt Heilsversprechungen
Die Ernte des Windes schafft natürlich tausende und abertausende “Green Jobs”, von denen die wenigsten gut dotiert und dauerhaft sind (mehr…). Abgesehen davon, dass erst die neueste Ökostromverordnung die Windräder rentabel macht, gibt eine Reihe von guten Gründe und noch interessanteren Hintergründen, die wir Ihnen nicht verschweigen wollen. Aus diesem Grund laden wir am Samstag, den 12. Juni 2010 in 3100 St. Pölten-Stattersdorf (Höhe Stattersdorfer Hauptstrasse 44) von 10 bis 16 Uhr zum “Tag des Gegenwindes”, mit dem wir ein weithin sichtbares Signal an die Öffentlichkeit und die Presse senden wollen, dass die Gleichung “Windkraft = sauberer Strom” weder ökologisch, noch volkswirtschaftlich oder gesellschaftlich so sauber ist, wie es Ihnen in den letzten Jahren getrommelt wurde.

Einladung und Lageplan "Tag des Gegenwindes" am Samstag, 12. Juni 2010 von 10 bis 16 Uhr in 3100 St. Pölten-Stattersdorf

Einladung und Lageplan "Tag des Gegenwindes" am Samstag, 12. Juni 2010 von 10 bis 16 Uhr in 3100 St. Pölten-Stattersdorf

Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen Sie uns und machen Sie sich ein Bild. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Rückmeldung. Sagen Sie uns, was Sie denken und sagen Sie uns, was Sie besonders interessiert. Nehmen Sie Kontakt auf!

Einladung zum “7th Austrian Birdrace” im Dunkelsteiner Wald vom 15. bis 16. Mai 2010 – Dokumentieren Sie mit uns die wunderschöne Vogelwelt des Dunkelsteinerwaldes!

Dienstag, Mai 11th, 2010

+++ Rückblick auf den Birdwatch im Dunkelsteinerwald: 3 Teams traten an +++ insgesamt 22 Teilnehmer +++ Weitere Infos folgen in Kürze +++ Auch heuer ruft Birdlife (mehr…), die österreichische Vogelschutzorganisation zum 7th Austrian Birdrace, der von 15. bis 16. Mai 2010 von 15:00 bis 15:00 Uhr von statten geht. Ein Aufruf, den wir als Bundesverband zum Schutz des Waldes unterstützen, weiterverbreiten und lokal verbreitern wollen. Ausgangpunkt ist hier unsere Heimat, der Dunkelsteinerwald. Machen Sie bitte mit – wandern Sie mit! Interessierte können sich unter kontakt@gegen-wind.net gerne anmelden, wenn Sie mitwandern wollen.

Aufgepasst, DI Montecuccoli & Leibfotografen: Auch wir werden beim heurigen Birdrace im Dunkelsteinerwald unterwegs sein. Auf welchen Wegen wir wandeln ist unklar, wir hoffen aber auf Fotografen, die uns begleiten. Vielleicht richten Sie ja die Kamera auf den einen oder anderen Vogel und helfen uns bei unserer Dokumentation. Eventuelle Mitwanderer wollen wir ermutigen, nicht von den Wegen abzuweichen und nur zum Zwecke der Erholung unterwegs zu sein, da sonst eine Anzeige droht. Tipp für diejenigen, die nicht umsonst suchen wollen: Ein Ort, an dem Sie keine Vögel vorfinden werden, sind zum Beispiel der Windpark Haindorf-Inning (natürlich mit Ausnahme des von Windpark-Besitzers und Safariorganisators Herbert Rabacher gesichteten Rebhuhns im Oktober 2006 – mehr…).

Birdrace 2010 - Die Vogelschutzorganisation Birdlife.at lädt auch heuer wieder ein (C) Bericht: ORF.at

Birdrace 2010 - Die Vogelschutzorganisation Birdlife.at lädt auch heuer wieder ein (C) Bericht: ORF.at


Ministerium sagt: “Vielfalt Leben” und gleichzeitig ‘Windkraftwerke ab in den Wald!’

Obwohl der Birdrace auch vom Lebensministerium unterstützt wird, ist nicht alles eitel Wonne. Interessanterweise blieben ja bei der Artenschutzkampagne 2009 des Ministeriums mit dem Titel “Vielfalt Leben” (mehr…) just viele jener Vogelarten ungenannt, die gerade durch Windkraftwerke bedroht sind. Hat da gar die (lebens-)ministeriumsnahe Windkraftindustrie die eine oder andere Vogelart rausreklamiert, um den Vorstoss in den Wald bequemer durchführen zu können? Ein Blick in die Leitartenliste des Ministeriums scheint diese Vermutung eindrucksvoll zu bestätigen (Liste der Leitarten & Regionen). Haben hier gar wieder einmal forstliche und jagdliche Bande zur Verdrängung gefährdeter Vogelarten geführt, so dass die Windkraftlobby freiere Hand hat?

Pressekonferenz zum Thema “Windkraft im Kobernaußerwald (OÖ)” – Renommierte Medien fragen mittlerweile laut: “Bestechung im Gemeinderat?”

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Der aufgrund seiner fast vollbürgerlichen Grundhaltung auch in seiner eigenen Partei nicht kritikarm agierende OÖ-Umweltlandesrat Rudolf “Rudi” Anschober, der sich unlängst wieder für den weiteren Ausbau der Windenergie-Projekte ausgesprochen hat agiert ja seit Jahren als Pate der Windkraft in Oberösterreich – natürlich auch in Wäldern. So grün muss man ja auch wieder nicht sein – grün ist ja auch schon das Geld, das den Gemeinden angeboten wird.

In einer unheiligen Allianz mit den finanziell glücklos agierenden Bundesforste präsentiert sich die OÖ-Windkraftindustrie wieder einmal als Heilsbringer und Kassenfüller des Staatswaldes. Mehr noch – die Bundesforste sind sogar Betreiber des Windparks Munderfing. Rudi Anschober schreibt dazu stolz: “Im Jahr 2007 haben sich die die Gemeinde Munderfing und die Bundesforste zusammengetan, um gemeinsam als Betreiber den Windpark Munderfing umzusetzen.(Lesen…)”

Vor diesem Hintergrund verwundert auch die bedingungslose Empfehlung eines hochrangigen Vertreters der Bundesforste für Windkraft im Wald nicht. Die oberösterreichischen Mitgliedsvereine im Bundesverband zum Schutz des Waldes lassen diese und einige andere unsaubere Anflüge (wir werden noch berichten!) nicht unkritisiert.

Der Bericht von der Pressekonferenz in Linz gibt ein Bild der aktuellen Situation ab.


Fädenzieher und kommunikative Scheinheiligkeiten

Im Hintergrund zieht die jagd- und forstlich vernetzte Wind-Aristokratie weiterhin die Polit-Fäden um auch Windkraft im Wald in allen Bundesländern salonfähig zu machen. Wir erinnern uns: Es war DI Johannes Trauttmansdorff-Weinsberg, der schon 2002 offen für Schwarz-Grün unterschrieb (damalige Webseite: www.schwarz-gruen.org). Auf der Liste eine Reihe weitere hochwohlfeiler Namen, die teilweise auch in der Windkraftbranche tätig sind (lesen…). Kein Wunder, setzte sich doch die Macht der grauen Einflüsterer mittlerweile schon auf Bundesebene durch und spiegelt sich in sinnlos dauerhohen Einspeistarifen und hemmungslosen Windkraftforcierungsstrategien von Regierungs- und Landesseite wider.

Windkraft hui – Wasserkraft pfui?

Amüsanterweise ist auch die zwiegespaltene Stategie “Windkraft hui – Wasserkraft pfui” seit Jahren in gewissen “volksnahen” Medien gang und gäbe. Energiewirtschaftlich gesehen sind gerade Wind- und Wasserkraft Geschwister – wie sonst soll denn der von der IG Windkraft perma-geforderte Ausstieg aus EURATOM funktionieren, um die Versorgungslücken decken? Nichtsdestotrotz vertragen sich die beiden gar nicht recht gut. Fragen Sie sich bitte: “Warum?”. Eine Frage, die sich auch der ÖVP-inkorporierte Umweltdachverband stellen sollte. Windkraftanliegen werden vom Umweltdachverband so gut wie nie beantwortet, Wasserkraftwerke jedoch so gut wie immer verurteilt. Zum Glück gibt es dann noch medien-ernannte “Ökofischer” wie DI Felix Montecuccoli, einem vehementen Befürworter von “Windkraft im Wald”, die ihre Hand schützend auf die Fische legen. Was lernen wir daraus? 1) Vögel haben keine Lobby 2) die Öko-Industrie zieht nur alibi-mässig an einem Strang 3) Die Windkraftindustrie sieht sich als ökologischer und ökonomischer Segensbringer im Alleingang.

Windkraft in den Nachrichten – Medien fragen immer lauter:“Bestechung im Gemeinderat?”
Die als gerne als “Ausgleichsmaßnahme” (Anm.: wofür einen Ausgleich, wenn alles OK ist?) oder dergleichen bezeichneten Zuwendungen an Gemeinden könnten möglicherweise neben den Aktivisten bald andere Instanzen und Körperschaften beschäftigen, wenn sich herausstellen sollte, dass das kurzfristige Angebot der Bundesforste “faul” ist. Es stellt sich zB. die dringliche Frage, ob das gut dotierte Angebot von immerhin 280.000 € (wir werden darüber noch genauer berichten – keine Sorge) überhaupt rechtens ist bzw. sein kann. Die OÖN schreiben dazu auf jeden Fall wie folgt:

"Sturm über größtem Windkraftprojekt" - Bericht über Windpark Silventus - Ausschnitt aus Artikel mit Überschrift "Bestechung im Gemeinderat?" (C) 2010 - OÖN.at

"Sturm über größtem Windkraftprojekt" - Bericht über Windpark Silventus - Ausschnitt aus Artikel mit Überschrift "Bestechung im Gemeinderat?" (C) 2010 - OÖN.at

Nur der Schelm möge denken: “Korruption in der sauberen österreichischen Windkraft-Szene?” Kann und darf nicht sein. Diese und vieles andere Fragen stossen nun zum Glück vielen Menschen sauer auf. Gut, dass dies von immer mehr Menschen nicht unwidersprochen bleibt und inzwischen auch von den Medien als legitime Meinungsalternative zur Imageweißwäsche gesehen wird. Da helfen auch pseudomässig “aus dem Volk” kommende Industrie- und Polit-Initiativen wie www.prowind.at und einst schwarz-gruen.org nichts.

Einladung zur Pressekonferenz: “Wider den Windmühlenwahn im Wald” am Do., 29. April 2010 in Linz

Dienstag, April 27th, 2010

Donnerstag, 29. April 2010, 10:00-10:30
Toskanastüberl, Promenade 39, Linz

Einladung zur Pressekonferenz: "Wider den Windmühlenwahn im Wald" durch die Vereine 'Verein zum Schutz des Kobernaußerwaldes (Braunau)' und dem 'Verein zum Schutz des Kobernaußer- und Hausruckwaldes (Ried im Innkreis)' - Mitglieder im österreichischem Bundesverband zum Schutz des Waldes

Einladung zur Pressekonferenz: "Wider den Windmühlenwahn im Wald" durch die Vereine 'Verein zum Schutz des Kobernaußerwaldes (Braunau)' und dem 'Verein zum Schutz des Kobernaußer- und Hausruckwaldes (Ried im Innkreis)' - Mitglieder im österreichischem Bundesverband zum Schutz des Waldes


Inhalt der Pressekonferenz

1 – Kurzpräsentation „Großwindanlagen im Wald“ (8 min)

2 – Aktuelle Entwicklungen in Oberösterreich (12 min)

Rückzug der Bundesforste aus dem Windparkprojekt in Lengau

- Vernunft oder Kalkül?
- Erfahrungen: NÖ, Hausruck, Fornach

Liegt Lohnsburg in Afghanistan?

- Von der Macht des Warlords
- Was zählen Landesgutachten?
- Wie billig geht unsere Landschaft her?
- Sozialer Sprengstoff in den Gemeinden
- Den Wald vor den Grünen schützen
- WWW – wertloser Wirtschaftswald?

3 – Anfragen

Anfahrtsplan online:

Größere Kartenansicht

Es laden ein: Vereine zum Schutz des Kobernaußer- und Hausruckwaldes (Mitglieder im Bundesverbandes zum Schutz des Waldes),
Ried im Innkreis: Mag. Johann Aschenberger, Tel.: 0664-3782917 / Braunau: DI Günther Hertwich, Tel.: 0676-9494743

“Wald-Wanderung mit Nachspiel” – Ist der künstliche Montecuccoli-Wandererkonflikt in der ersten oder letzten Runde?

Mittwoch, April 21st, 2010

Unter dem Dauerlächeln der Medien sehen die angezeigten Teilnehmer der Wanderung gegen “Windkraft im Wald” im vergangenen Oktober 2009 der Anhörung der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten am 27. April 2010 gelassen entgegen.

DI Felix Monteuccoli zeigte ja die von ihm bespitzelten Wanderer unter anderem mit folgenden Worten an: “Sollten die angeführten Personen ihre Teilnahme bestreiten, stellen wir Ihnen gerne entsprechende Photodokumentationen zur Verfügung.” Ja, wir waren dort, lieber DI Montecuccoli – Fürwahr, aber offenbar zuwenig fürnehm. Zugegebenermassen sind wir über die Erholung hinausgegangen, denn wir haben uns sogar sehr gut erholt…

Fußvolk contra Graf Montecuccoli: Wanderung mit Nachspiel - (c) Bezirksblätter St. Pölten, KW 15 - Seite 17

Fußvolk contra Graf Montecuccoli: Wanderung mit Nachspiel - (c) Bezirksblätter St. Pölten, KW 15 - Seite 17

Der kommende Dienstag wird zeigen, wie es weitergeht und wie sich an den Haaren herbeigezogene Paragraphen auf den zum Glück weisungs- und interventionensfreien Verwaltungsapparat und auf uns freie Bürger auswirken. “Ready when you are”, wie man es so schön im US-TV hört…

Bgm. Ing. Josef Griessler droht Bürgerinitiative “Komitee zum Schutz des Dunkelsteinerwaldes” über Medien mit Klage!

Donnerstag, März 11th, 2010

2 entsprechende Medienberichte liegen vor…Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen…

Die Polit-Rolle des ORF Landesstudio NÖ bei der Berichterstattung zum Thema “Windpark Hafnerbach”

Dienstag, Februar 16th, 2010

Einige Tageszeitungen berichteten heute über weitere Enthüllungen betreffend den E-Mails des ehemaligen Innenministers Ernst Strasser. Dabei wird der Vorwurf laut, dass dieser versuchte in den Jahren der Wende eine Einfärbung der Ministerien und Behörde auf Druck durchführen zu wollen. Doch auch vor dem unabhängigem Rundfunk sollte dieser Versuch nicht halt machen. Wir haben in der heissen Zeit des unsere eigenen Erfahrungen mit den mauernden Medien machen müssen.

Eine wichtige Rolle kam dabei dem damaligen Leiter des ORF-Landestudios NÖ, Richard Grasl, zu. Insgesamt 8 Anschreiben an 11 verschiedene Personen führten zu einer zögerlichen und unwilligen Berichterstattung über den Windpark Hafnerbach. Ganz am Schluss meldete sich ein ob unserer Hartnäckigkeit entnervter Richard Grasl mit knappen Worten verärgert und grusslos. Den Text, der ihn zu seiner vergleichweise rüden Antwort führte ist unten zu finden. Was Herr Grasl als Polemisierung bezeichnete ist offenbar die Keckheit der Nachfrage, die wir höflich äußerten. Sie sehen hier den Originaltext:

Antwort von Landesstudio NÖ Chefredakteur Richard Grasl auf unser Anschreiben

Antwort von Landesstudio NÖ Chefredakteur Richard Grasl auf unser Anschreiben

Überraschenderweise entsandte das Landesstudio 2 sehr kompetente und faire Mitarbeiter, die einen relativ objektiven Bericht für “NÖ heute” ablieferten. Der schwarze Plan, den Widerstand der Bürger in den gesteuerten Medienkanälen totzuschweigen, war damit sabotiert worden. Der Zusammenhang wurde uns in voller Tiefe erst nach und nach klar – setzten wir doch anfangs große Hoffnungen in den ORF. Offenbar wollte hier jemand nicht zuviel Wind um die Sache gemacht wissen – Schließlich könnte das Beispiel einer erfolgreichen Bürgerbewegung Schule machen und das wollte ja keiner.

Auszug aus Standard-Artikel: "Richard Grasl - vifer Hund mit biegsamen Rückgrat"

Auszug aus Standard-Artikel: "Richard Grasl - vifer Hund mit biegsamen Rückgrat"


Jagdschein? Ernst Strasser Kontakte? Giebelkreuz? Das klingt interessant…der volle Artikel zum Lesen hier: http://derstandard.at/1256745655267/Kopf-des-Tages-Richard-Grasl-Vifer-Hund-mit-biegsamem-Rueckgrat Hier kurz auch noch der Artikel, der heute für Aufregung sorgte. Sie finden diesen auch online (Link: http://derstandard.at/1265852200694/Postfach-Grasl-an-Strasser-Danke-fuer-deine-bisherige-Unterstuetzung)

Grasl an Strasser: "Danke für deine bisherige Unterstützung"

Das Wind-Evangelium 2009/2010: Windkraft ist super und schützt uns vor Atomstrom
Juni 2009: Knapp vor der wichtigen Abstimmung in Hafnerbach veröffentlichte die IG Windkraft eine nichtssagende Presseaussendung mit dem Titel “91% sind für Windkraft” (Link: http://noe.orf.at/stories/366790/), der ORF betete dies sofort nach, obwohl die Aussagekraft ungefähr mit “100% der Menschen sind für Vorteile” vergleichbar ist. Den ängstlichen Zeitgenossen heizte die IG Windkraft noch dazu am 4.6. mit “Neue Gaskrise bahnt sich an” (Link: http://server10.igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1010956).

Februar 2010: Neuester Sündenfall ist die im Rahmen von Österreich-Bild ausgestrahlte Pseudo-Dokumentation mit dem Titel “Brennpunkt Energie – Mit Sonne, Wind und Wasser in die Zukunft” (Erstausstrahlung 7.Feb. 2010). Hier übernehmen die ORF-Redakteure weitgehend ungeprüft und fast auf Punkt und Beistrich genau die Argumentation der IG Windkraft und Ihrer Kollateralorganisationen widergibt. Um die Strahlkraft der Frohbotschaft noch zu unterstreichen, gab es dazu auch eine Presseaussendung (Link: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100203_OTS0049). Den inhaltlichen Beweis treten wir in Kürze an. Lassen Sie sich überraschen…

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