Artikel zum Thema: ‘Der Masterplan “Wind im Wald”’

Die Presse: “Schwarzbuch Landwirtschaft” kritisiert Agrarförderungen für Millionäre” – Folgenschwere Verflechtung von Agrar-, Forst- und Windkraftgrossindustrie

Dienstag, August 31st, 2010

Der agrarische Boden Österreichs, auf dem auch die österreichische Windkraft bestens gedeiht, bietet schon seit Langem für viele Menschen den Anlass über Sinn und Unsinn von Förderungen nachzudenken. Kritikern wird jedoch von bekannter Seite vorgehalten, dass diese Förderungen ja vor allem den “kleinen Bauern” zugute kämen. Seltsamerweise werden die kleinen Bauern immer weniger und die Großbauern immer größer. Das “Schwarzbuch Landwirtschaft” von Hans Weiss hat die Fakten zusammengetragen. Wir kommen natürlich nicht umhin die entsprechenden Parallel zur Windkraftindustrie in Österreich zu ziehen, sind doch die Akteure, Profiteure und Proponenten zum großen Teil die selben.

Hans Weiss - Schwarzbuch Landwirtschaft - Die Machenschaften der Agrarpolitik - © 2010 Carl Hanser Verlag, München

Hans Weiss - Schwarzbuch Landwirtschaft - Die Machenschaften der Agrarpolitik - © 2010 Carl Hanser Verlag, München

Nur 20% aller Agrarförderungen gehen an die kleinen Bauern!
Keine Undercoverspionage war notwendig – der Autor Hans Weiss hat seine Informationen aus öffentlichen Quellen zusammengetragen, unter anderem auch aus der von vielen gefürchteten “Transparenzdatenbank” (mehr…). Nach dem Studium der Zahlen kommt der Autor zu einer erschreckendenen Erkenntnis: “Insgesamt kommen nur rund zwanzig Prozent aller Agrarsubventionen den vielbeschworenen “kleinen Bauern” zugute”, schreibt Weiss. Der Rest gehe an Großbauern, an Raiffeisen-dominierte Lebensmittelfirmen, an Privatstiftungen und an reiche Österreicher (mehr…). “Wer erhält Agrargelder in Österreich?” fragt die Zeitschrift “Der Landwirt” und listet die Nutzniesser nach Bundesland aufgeschlüsselt brav auf (mehr…)

Windkraft als neuer Erwerbszweig der oberen (agrarischen und forstlichen) Zehntausend…drei Branchen – eine Szene!
Was in der Land- und Forstwirtschaft gilt, kann auch in der österreichischen Windkraftszene als gültig angesehen werden. Große Betreibe kassieren hohe Förderungen und bringen das Kapital auf, Windkraftwerke zu errichten. Den Rücken stärken ihnen dabei natürlich die selben Organisationen und Politiker, die dies auch bei ihren “Bodengeschäften” tun. Um sich jeglicher unwürdiger kleinwindkraftlicher und teils bürgerlicher Konkurrenz zu entledigen, werden rasch AGs gegründet um mit Risikokapitel aus dem Volk abzucashen, bis der Sparkurs der Regierung dem Förderwahnsinn den Hahn abdreht. Doch bis es so weit ist, werden noch viele Wind-Megawattstunden 13 Jahre lang vergütet werden und der einfache Bürger noch zusätzlich mit “Ökosteuern” belegt werden, damit Österreich sauber bleibt.

Natürlich heisst es von genau den selben Öko-Saubermännern: “Hände weg von der Industrie! Denn die paar Gramm CO2, die die Industrie ausstößt, sparen wir ja ganz einfach mit zirka 800.000 Windrädern und dem nötigen Backup von Atomstrom wieder ein”. Also bitte alle merken: Alles aus dem Volk – für das Volk. Was will man bitte noch mehr?

ö1: “Schwarzbuch: Subventionen für Milliardäre” (mehr…)

Windkraftindustrie- und Polit-Theater um “Windpark Silventus” zeigt die Winkelzüge und das Netzwerk der österreichischen Windkraftlobby exemplarisch auf

Montag, Juli 12th, 2010

“Sauber, unendlich, sicher” – diesen Spruch lesen sowohl Österreichs Kinder, wie auch alle Besucher von Veranstaltungen der Windkraftindustrie. So wie beim aufblasbaren Windrad verbirgt sich auch hinter vielen Aussagen von Vertretern der Windkraftindustrie das selbe, nämlich heisse Luft. Weil die Entwicklungen in der Gemeinde Lohnsburg nicht wie erhofft von statten gingen, wandert der Wald-Windpark nun nach Pöndorf (OÖ) (mehr…). Der dortige Bürgermeister Johann Zieher übt auch schon in seinen ersten Begegnungen mit der Presse etwas ungelenk Stimmung für die Windindustrieanlage zu machen.

Dabei gibt er eine Jahrhunderterkenntnis von sich, die sogar renommierte Energieexperten überrascht: “Wir können nicht ewig vom Öl zehren.” Mit dieser propehtischen Gabe ausgestattet versucht er Argumente für den Windpark zu finden. Wir nehmen letztendlich aber an, dass eher finanzielle Anreize (in Form von “Ausgleichsmaßnahmen”, etc.)  für die Gemeinde Pöndorf eine tragende Rolle übernehmen werden.

Windpark Silventus - ein Waldwindpark im Fokus der österreichischen Windkraftindustrie (c) ÖÖN, IG Windkraft, prowind.at & RAUS aus EURATOM/Collage

Windpark Silventus - ein Waldwindpark im Fokus der österreichischen Windkraftindustrie (c) ÖÖN, IG Windkraft, prowind.at & RAUS aus EURATOM/Collage

Künstliche Feinde werden mit Hilfe von Vorfeldorganisation zur Windkraftwerbung herangezogen
Mit vielen, teils künstlich aus dem Boden gestampften Vorfeldorganisationen (prowind.at – mehr…). Die Feinde sind schnell ausgemacht: Einerseits die Atomkraft – hier stellt die “unabhängige” (mehr…) und wirkungsarme Organisation NEIN ZU EURATOM (mehr…) ein Bollwerk gegen die Atomkraft dar. Blöd, dass die Atomkraft durch ihre Grundlastfähigkeit eine der Schattenseiten der Windkraftnutzung darstellt, wie das manager magazin.de darstellt (mehr…). Naja, zur Not gibt es ja noch das üble Russen-Gas, dessen Ausbleiben im Jahr 2009 eine wahre PR-Lawine der IG Windkraft auslöste (mehr…). Blöd auch hier, dass auch Gasturbinen zur Stromsicherung in windarmen Zeiten herangezogen werden. Die Firma Siemens profitiert dabei doppelt von dem Trend, da es sowohl Gasturbinen wie auch Teile für die Windkraftindustrie produziert. So sagte Michael Süß der Chef der Division Fossil Power Generation: “Es wäre falsch, einen Gegensatz zwischen erneuerbaren Energien und fossilen Energien zu erzeugen. Schließlich zieht jeder Windpark auch ein Gaskraftwerk zur Lastabsicherung hinter sich her”. Naja, probieren kann man’s ja.

Die Stimmen aus dem Volk, die keine sind, rufen immer mehr Gegenstimmen hervor
Neben Anschober’schen Massenpresseaussendungen in Bezug auf Windkraft – natürlich rechtzeitig nach Inkrafttreten der Einspeistarifverordnung und knapp vor Silventus-bezogenen Ortsentscheidungen versucht auch die völlig unabhängige Plattform prowind.at (mehr…) Stimmung zu machen und schliesst dabei nur den Kreis unter jenen eingefleischten Windkraftfreunden und Sympathisanten, die sich auch schon vorher kannten. Da helfen auch Facebook, Twitter und Co. wenig. Die Stimmung in der Bevölkerung ist gegen den Windpark Silventus, zumal das auffällige Werben und das druckvolle Intervenieren aller Beteiligten (inkl. OÖ Umweltlandesrat Anschober) für ein sich energiewirtschaftlich bescheiden wirksamen Kraftwerks im Wald einfach schon auffällig wird.

Da wundert es kaum, dass Leserstimmen laut werden, die da schreiben: “Es ist ein Grundsatz seriöser Politik, dem Ergebnis von laufenden Verfahren nicht vorzugreifen. Für Grün-Landesrat Anschober scheint das nicht zu gelten. Schon vor Abschluss des UVP-Verfahrens zum Windprojekt Silventus im Kobernaußerwald verkündet er in einer Presseaussendung vom 19. April 2010 das Ergebnis: Die von führenden Sachverständigen des Landes erstellten negativen Fachgutachten zum Natur- und Landschaftsschutz wertet er ab und erhebt diffuse „klimarelevante Vorteile“ zur Entscheidungsgrundlage für die Umweltverträglichkeit des Projektes.” (mehr…) Da wundert es kaum, dass sich auch eingeschworene und uninformierte “wird schon für was gut sein” Befürworter von diesen aggressiven Methoden einer Industrie abgestossen fühlen, zumal der Nutzen von Windkraft im Wald äußerst beschränkt ist. Die 240% Ertrag versprechenden Google-Anzeigen, die neben jeden Artikel über Windkraft aufscheinen, zeigen auch klar das wahre Interesse der Betreiber und einer Industrie, die ihre letzte Glaubwürdigkeit bald verlieren wird.

Tausende engagierte österreichische Bürger arbeiten unentgeltlich und großteils unwissentlich für die österreichische Windkraftindustrie – Das Energieautarkie-Modell “Energiebaukasten” der Firma Energiewerkstatt GmbH

Donnerstag, Juli 1st, 2010

“Am Anfang war die Angst” – So könnte man die einleitenden Worte des markenrechtlich geschützten Energiebaukastens (mehr…) der Firma Energiewerkstatt GmbH (mehr…)  in Munderfing (OÖ) umschreiben. Nicht als Gottes Geschenk, aber als Geschenk des führenden Planers von Windkraftanlagen an willige Gemeinden soll der Energiebaukasten österreichischen Kommunen den Umstieg auf erneuerbare Energien in Richtung “Energieautarkie” (mehr…) zu erleichtern. An sich lobenswert. Aber ist dieses Geschenk auch ein völlig Uneigennütziges oder steckt hier etwas dahinter? Nun, böse Zungen bezeichnen dies als Danaergeschenk der österreichischen Windkraftindustrie.

Wagen wir einmal einen Blick hinein. Das umfangreiche Werk schmückt sich mit dem Anspruch alle Formen erneuerbarer Energie zu verwenden. Beginnend mit dem Droh-Szenarien von steigenden Energiepreisen und Treibstoffkosten, den Kriegen um Öl und Gas (Die mexikanische Ölpest gab es noch nicht), Naturkatastrophen und Klimawandel erscheint dem unbedarften Leser der Energiebaukasten als rettendes Konzept. Bei genauerer Betrachtung fällt jedoch eine inhaltlich und strategische Bevorzugung des Energieträgers Windkraft auf. Parallel dazu geht die Erwähnung und die mit der Energieautarkie verbundene Erreichung der Zielsetzungen durch Wasserkraft praktisch gegen Null. In vorgeschriebenen Formvorlagen geht dies dann soweit, dass die Perspektiven der Wasserkraft gegen Null gehen, während konkrete Anregungen zur Errichtung eines Windparks schon “vorgeschrieben” sind.

Der Energiebaukasten (c) der Firma Energiewerkstatt GmbH in Munderfing als stark einseitig ausgerichtetes Werbe-Instrument der Windkraftindustrie in Österreich - (c) 2010 Energiewerkstatt GmbH, Munderfing/Montage

Der Energiebaukasten (c) der Firma Energiewerkstatt GmbH in Munderfing als stark einseitig ausgerichtetes Werbe-Instrument der Windkraftindustrie in Österreich - (c) 2010 Energiewerkstatt GmbH, Munderfing/Montage

Somit entpuppt sich der “unabhängige” Energiebaukasten als schlecht gemachtes, aber dennoch auf den ersten Blick verstecktes Werbeinstrument der Windkraftindustrie. Somit relativiert sich auch die freie Verfügbarkeit und die unentgeltliche Verwendung dieses Baukastens. Die ethisch verwerfliche Komponente ist jedoch die, dass viele Gemeinde, die vom Land Niederösterreich oder Oberösterreich dieses Instrumentarium erhalten, nahezu ungeschaut Windkraftanlagen in ihre Gemeinde hineinimportieren. Egal, ob der Wind passt – gleichgültig, wie es mit der Flora und Fauna ausschaut – die Windkraft muss in jede Gemeinde rein. Das nennen wir Ettikettenschwindel und bleibt zu hinterfragen, was die Bürger dazu sagen werden, wenn sich ein “unabhängiges” Angebot in der Tiefe als Verkaufsförderer für Windkraftanlagen herausstellt. Unter dem Deckmantel der gemeinsamen Arbeit an der bildet die freiwillige Arbeit der Bürger, Gemeinderäte und Umweltfreunde die Basis für den Profit der Anlagenbetreiber. Letztendlich arbeiten also engagierte Menschen unentgeltlich für einen Industriezweig, der seine räumlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Grenzen nicht anerkennt. Das nennen wir einmal eine Energiewende. Bedenkt man nun, in wievielen Gemeinden dieser Energiebaukasten zum Einsatz kommt bzw. kommen wird, kann man nur annehmen, dass die politischen Verantwortlichen angesichts dieses volks- und energiewirtschaftlichen Unfugs entweder unwissend oder unwillig sind. Beides ein Anlass zu handeln!

Danaergeschenk

Windenergie und fossile Energien arbeiten Hand in Hand: ‘Wenn der Blinde den Einäugigen schimpft’. – “Grüne Österreichs – Quo vadis?”

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

“Man kann heute nicht mehr unterscheiden, ob ein Grüner spricht oder zum Beispiel einer von der ÖVP”. Dieser Spruch stammt nicht von der SPÖ oder gar der FPÖ oder dem BZÖ, nein er stammt von einem grünen Urgestein, das sich nie ein Blatt vor den Mund nahm, nämlich von Johannes Voggenhuber (mehr…).

Weiters meint Voggenhuber, dass die Grünen “unvollständige und oberflächliche Antworten” geben und beschreibt diese als “hermetische Führungsclique, die Machterhalt betreibt”. Ein Blick nach Oberösterreich zeigt, was es für Volk und Natur heisst, wenn sich alternatives Denken mit dem Establishment verbrüdert. Denn da wird dann kräftig durchgezogen…

Grüner OÖ Landesrat Rudolf "Rudi" Anschober fordert mehr Windkraft im Wald - (c) Die Grünen OÖ/Montage

Grüner OÖ Landesrat Rudolf "Rudi" Anschober fordert mehr Windkraft im Wald - (c) Die Grünen OÖ/Montage

…allerdings nicht mehr die biologisch anbaubaren Kräuterzigaretten der Öko-Rebellen von einst, sondern die grünen Geldscheine, die Windkraftwerke im Wald bringen sollen. Da geht die grüne Partei (ehemalige Umweltpartei Österreichs?) mit der Windkraftindustrie plakativ Hand in Hand. In Presseaussendungen zum strategisch korrekten Zeitpunkt wie vor der Gemeinderat-Abstimmung in Lohnsburg (mehr…) und weil’ so schön ist auch den Windpark Eiskogel (mehr…) im Traunviertel. Nicht nur wir fragen uns:  Warum schützen die Grünen nicht mehr das Ökosystem Wald?

Ohne fossile Energien kann es keine Windkraft geben! Traurig, aber wahr.

“Es wäre falsch, einen Gegensatz zwischen erneuerbaren Energien und fossilen Energien zu erzeugen. Schließlich zieht jeder Windpark auch ein Gaskraftwerk zur Lastabsicherung hinter sich her” – sagt Michael Süß, Chef der Division Fossil Power Generation bei Siemens (mehr…). Ein Umstand, den Ihnen die Windkraftindustrie tunlichst verschweigt.

"Es wäre falsch, einen Gegensatz zwischen erneuerbaren Energien und fossilen Energien zu erzeugen. Schließlich zieht jeder Windpark auch ein Gaskraftwerk zur Lastabsicherung hinter sich her" - Michael Süß, Chef der Division Fossil Power Generation bei Siemens - (c) Welt Online/Auschnitt

"Es wäre falsch, einen Gegensatz zwischen erneuerbaren Energien und fossilen Energien zu erzeugen. Schließlich zieht jeder Windpark auch ein Gaskraftwerk zur Lastabsicherung hinter sich her" - Michael Süß, Chef der Division Fossil Power Generation bei Siemens - (c) Welt Online/Auschnitt

Wenn dann die grünen Wiener Kollegen mit mehrmonatiger Verspätung ein Transparent ausrollen (mehr…) und die fossilen Energien in Grund und Boden verteufeln, dann vergessen sie leider auch eines: Es sind die die Gaskraftwerke, die Kohlekraftwerke und nicht zu vergessen die Atomkraft, die der nicht grundlastfähigen Windenergie den Rückhalt geben, den sie brauchen. Schlimmer noch: Mit jedem errichteten Windkraftwerk muss im Stromverbund vorgesorgt werden, dass die windigen “Öko-Mühlen” einen Rückhalt haben. Wenn dann dieses absurde Prinzip bis in unsere Wälder fortgeführt wird, dann sagen wir: HALT!

IG Windkraft: Angstmache und falsche Beruhigung

Werbebanner der IG Windkraft anlässlich der Gaskrise in Russland 2009 - (C) 2009 IG Windkraft/Montage

Werbebanner der IG Windkraft anlässlich der Gaskrise in Russland 2009 - (C) 2009 IG Windkraft/Montage

Erinnern Sie sich noch an den Spruch: “Gas kann man abdrehen, den Wind nicht. Wir machen unabhängig. IG Windkraft.” Spätenstens jetzt sollte die IG Windkraft aufhören, den blödsinnigen Slogan bei drohenden Gaskrisen noch einmal einzusetzen. Gerade die Windkraftindustrie ist vom “bösen Russengas abhängig”. Überzeugen Sie sich selbst, wie die IG Windkraft im Rahmen der Gaskrise 2009 der Bevölkerung einreden wollte, dass Windkraft unabhängig macht. (mehr…) Bemitleidenswert ist die Tatsache, dass sich eine Índustrie auf eine solche Angstmache inklusive einer völlig sinnlosen Beruhigung einlassen muss, um ihre Produkte zu verkaufen und sympathisch zu machen. So viel zur” sauberen Windkraft”.

Windkraftgegner* in Österreich: Auch wir schlucken nicht jede Krot (oder: das verräterische Schweigen der einstigen Umwelt-Pioniere in Österreich)

Montag, Juni 21st, 2010

Nicht enden wollende EU-Förderungen und steuerliche Begünstigungen für unsere Großgrundbesitzer, die sich ein Zubrot mit Windkraftwerken verdienen (wollen) und die angedachte Öko-Steuer (C02-Steuer) des Finanzministers, die alles andere als konsumentenfreundlich werden soll. Nicht nur uns platzt der Kragen. Die Windkraftindustrie ist dabei seit Jahren einer der Preistreiber – eine Zeche, die wir alle gemeinsam zahlen.  Die aktuelle Kampagne der österreichischen Arbeiterkammer mit dem Titel “Schluck nicht jede Krot!” (mehr… greift zwei wichtige Aspekte auf, die in der Windkraftszene zum Tragen kommen.

Schluck die Krot' net - Mogelpackung Co2-Abgabe & Sonderrechte für Großgrundbesitzer - (C) Arbeiterkammer 2010/Montage

Schluck die Krot' net - Mogelpackung Co2-Abgabe & Sonderrechte für Großgrundbesitzer - (C) Arbeiterkammer 2010/Montage

So wie die Windkraftindustrie das Vorpreschen in Österreichs Wälder als ökologisch vertretbar hält und damit die letzte Bastion der Unschuld verliert, so denkt auch das Finanzministerium mit der CO2-Abgabe (auch unter der irreführenden Bezeichnung Öko-Steuer bekannt). Die Formel lautet dabei: “Nimm das Geld von den Kleinen und gebe es den Großen. Vergiss nicht das Ganze gerecht zu nennen.” Dass sich der Kreis schliesst, wenn diejenigen, die für Ihren Grund und Boden aufgrund der Einheitswertberechnung seit Jahren weniger Steuern zahlen als andere und dann noch mit einer volkswirtschaftlich vernichtenden Technologie namens Windenergienutzung Geld verdienen wollen, ist dann nur mehr das Tüpfelchen auf dem “i”.

Einstige Umwelt-Pioniere unterstützen Abzockpläne und Klientelpolitik
Da nutzt es auch nichts, wenn einst lobenswerte Proponenten wie Dr. Gerhard Heilingbrunner (Hainburg-Kämpfer und ÖVP naher Umweltdachverband-Chef, mehr…) in den Medien einen Sparplan (mehr…) vorlegen, der in Wirklichkeit ein Belastungsplan ist.  Leider gleiten auch verdiente Bürgerbewegungen, wie die Hainburger-Protestbewegung von einst in den Polit-Sumpf und Establishment-Mainstream ab, so dass von dieser Vorschlägen weder sozial noch wirtschaftlich etwas zu halten ist. Die Zeit ist reif, dass der vernünftige Protest gegen die unvernünftige Windkraft (* Gegnerschaft gegen Windkraft im Wald und ökologisch sensiblen Regionen) die Rolle einnimmt, die die Hainburg-Rebellen damals einnahmen. Es bleibt zu hoffen, dass 25 Jahre später aus dem Mund dieser Generation bürgerfreundlichere Worte kommen werden.

Das verräterrische Schweigen des Dr. H. …
PS.: Dr. Heilingbrunner und der Umweltdachverband haben sich in der Causa “Windpark Hafnerbach” nie die Mühe genommen zu antworten – trotz mehrmaliger Nachfrage. Kein Wunder ist doch die IG Windkraft Mitglied im Umweltdachverband (mehr…). Wenn es sich um ein Wasserkraftwerk gehandelt hätte, wäre die Sache schon anders gewesen, oder?! Denn laut Umweltdachverband greifen ja die bösen Wasserkraftwerke massiv (mehr…) an und von Windkraftwerken ist beim UWD wie seit Jahren kein Wort zu hören. Zufällig? Notwendig? Cui bono?

Codename “Windpark Eiskogel (OÖ)” – der nächste geförderte Frontal-Angriff auf Österreichs Wald-Ökosystem im Heimat-Bundesland der Windkraftindustrie – natürlich nach Schema F

Donnerstag, Juni 17th, 2010

“Die Anhebung der Windkraft-Förderung löst einen Bauboom aus. Die Subventionstöpfe für dreieinhalb Jahre sind verplant.” so untertitelte der KURIER seinen Artikel “Wettlauf um neue Windräder” (mehr…). Eine Aufforderung, die natürlich im Heimatbundesland der Windkraftindustrie in Oberösterreich, wahrscheinlich schon vor der neuen Ökostromverordnung wörtlich genommen wurde. Und so müssen sie her: Die Windräder im Wald. Diesmal im Visier: Der Eiskogel – ein bewaldetes Ökoparadies in Oberösterreich.

Inmitten der Gemeinden Pettenbach, Steinbach am Ziehberg und Inszersdorf im Kremstal (Bezirk Kirchberg). Im Gegensatz zu anderen Waldwindparkregionen dürften aber die vifen Eiskogler (“Freunde des Eiskogels” mehr…) die Öko-Schönfärberei der dortigen Industrie rascher durchschaut haben als manch andere Gemeinden (zb.: Windpark Sternwind, durch Bürgerproteste zu Fall gebrachter Windpark Hafnerbach). Die Gegner des Windparks formierten sich rasch und gingen an die Öffentlichkeit.

"Gegenwind für geplante Windräder - Widerstand gegen Eiskogel-Windpark" (c) OÖ Bezirksrundschau - Juni 2010

"Gegenwind für geplante Windräder - Widerstand gegen Eiskogel-Windpark" (c) OÖ Bezirksrundschau - Juni 2010

Kein Wunder, agieren doch in dieser Region der grüne Landesrat Anschober, der im April 2010 eine weitere Verstärkung der Windkraft forderte (mehr…). Doch die Region bietet mehr: Die gespaltenen Energiewerkstatt-Zwillinge  bestehend aus dem Verein Energiewerkstatt (Betreiber d. gepl. Windparks Eiskogel) und der Energiewerkstatt GmbH. Die GmbH ist der führende Planer von Windindustrieanlagenund schon lange im Kreuzfeuer der Kritik. Jüngster Anlassfall war die Affäre “Silventus”, bei der kurz vor der Abstimmung der Gemeinde Lohnsburg ein Entgelt von 40.000 € pro Windrad in Aussicht gestellt wurde. Diese Entscheidungshilfe, brachte dann die mediale Frage nach “Bestechung im Gemeinderat?” (mehr…) auf.

Das Schema F – Wer kann da schon nein sagen?

Von der Vorgansgweise erinnert der “Windpark Eiskogel” an das Schema F der Windkraftindustrie, wenn es darum geht, so rasch wie möglich einen Subventionspark zu errichten. Vorverhandlungen mit den Grundeigentümern im Vorfeld, blitz-blank polierte Präsentation vor den Augen der Bürger und dann das obligatorische “Politiker-Werben”. Wer kann denn da schon nein sagen? Doch nur Quertreiber, Querulanten und Naivlinge. Auf keinen Fall, vernünftige, gestandene Bürger.

Interessant auch die meist anfänglich naive Haltung der Regionalpresse, die mit Fragen wie “Unterstützen Sie die Windkraft in Ihrer Gemeinde?” und “Naturschutz versus erneuerbare Energie” das Brett neben dem Nagel trifft. Die Fragestellung weist dabei eine Konkretheit auf, die mit der “Sind Sie im Allgmeinen für Vorteile?” vergleichbar ist. Nein sagen gilt natürlich nicht. Eh kloa. Fragt sich nur ob sich Bürger, Regionalpresse und Entscheidungsträger statt “Naturschutz versus erneuerbare Energie” einmal fragen werden “Naturschutz oder subventionierte, artenbedrohende Finanzierung von Privatunternehmen mit schwankendem Ertrag und volkswirtschaftlichen Nachteilen én masse?”. Wenn’s doch alle nur so gut mit dem Eiskogel meinen würden. Gerade jetzt.

Zu Webseite der “Freunde des Eiskogels

Nachlese zum “Tag des Gegenwindes 2010″ – Windkraft im Wald stösst bei meisten Bürgern auf Ablehnung – ein Erlebnisbericht

Montag, Juni 14th, 2010

Gegen wos seit’s es jetzt eigentlich?”, fragte uns zu Beginn unserer Veranstaltung ein kurzfristig abgestellter Ordnungshüter. “Geg’n de Windradln?”. Wie bei so vielen Mails zu Beginn unserer Arbeit, mussten wir auch gegenüber dem interessierten Staatsdiener klarstellen, dass unsere dedizierte Gegnerschaft den Windkraftwerken in Waldgebieten und ökologisch sensiblen Gebieten gilt. “Do stölln se’s a hi? Do g’herns aber net hi!”. Ganz unsere Meinung, lieber Herr Inspektor. Was wir bei brütenden 32 Grad vor den Toren der IG Windkraft vermittelten stand im Gegensatz zu dem auf dem Areal der IG Windkraft aufgeblasenen Plastikwindrades mit den Schlagworten “unendlich – sicher – sauber”. Skeptisch beäugt von Mag. Stefan Moidl – dem Nachfolger sanftmütigen DI Stefan Hantsch – brachten wir also unsere Botschaft ins Volk.

G´riss um den Bürgermeister von St. Pölten
Als dann um 14 Uhr St. Pöltens Bürgermeister Mag. Mathias Stadler eintraf, regte sich Hektik auf dem IG Windkraft Areal um dem Bürgermeister der fremdernannten Windhaupstadt Engagement zu vermitteln. Nach der obligatorischen Kranfahrt, die offenbar für techniklastige Gigantomanie stehen dürfte, wurde der arme Bürgermeister vorsorglich zum Ausgang begleitet. Just in dem Moment als sich unsere Abordnung vor den Toren formierte, versuchte Mag. Moidl den Bgm. noch einmal von den bösen AKtivisten fernzuhalten. Als er diese Mission als aussichtlos erachtete, durfte der Ehrengast dann doch gehen. Im folgenden Gespräch mit dem Bürgermeister stellten wir ausführlich unsere Linie klar. Bemerkenswert lange nahm sich der interessierte und überraschte Bürgermeister Zeit uns zuzuhören und auch unser kleines Geschenk – nämlich eine Jung-Tanne entgegenzunehmen. Den Inhalt des freundlich verlaufenden Gespräches wollen wir hier nicht verraten, soviel sei aber gesagt: Bürgermeister Stadler ist sich der Aspekte des Einsatzes von Energie-Technologien in der Natur sehr wohl bewusst.

Mitglieder des Vorstandes des Bundesverbandes zum Schutz des Waldes am Tag des Gegenwindes im Gespräch mit St. Pöltens Bürgermeister Mag. Mathias Stadler - (C) Ferry Wallner

Mitglieder des Vorstandes des Bundesverbandes zum Schutz des Waldes am Tag des Gegenwindes im Gespräch mit St. Pöltens Bürgermeister Mag. Mathias Stadler - (C) Ferry Wallner

Fazit des ersten “Tag des Gegenwindes”: Windkraft im Wald ist trotz Ablehnung auf dem Vormarsch
Radfahrer, Shopping-geplagte und Neugierige bildeten dabei unsere Gesprächspartner. Denn so wie die IG Windkraft beim Tag des Windes vor fast ganztätig leeren Bankreihen sass, so hatten auch wir unsere Mühe, unsere Gesprächpartner mit Getränken und Infos zu versorgen. Wir brachen unsere 4 Zelte um ca. 15h30 ab und gingen mit dem guten Gefühl und der Bestätigung, dass “Windkraft im Wald” bei den meisten Bürger auf massive Ablehnung stößt. Akut betroffen sind von den Plänen “Windkraft im Wald” ist neben Niederösterreich, das Bundesland Oberösterreich mit den Projekten “Windpark Silventus” und „Windpark Eiskogel“, deren Bürgerinitiativen gegen Wind im Wald in St. Pölten anwesend waren. Des weiteren das Bundesland Salzburg mit dem “Windpark Kolowind”, sowie die Bundesländer Steiermark und Kärnten, in denen ähnliche Projekte in Planung sind.

Willkommen beim “Tag des Gegenwindes 2010″! Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen “Windkraft im Wald” und konfrontieren wir die Windkraftindustrie mit ihren Taten

Samstag, Juni 12th, 2010

Egal Sie vor Ort beim Event sind, gerade erst jetzt darüber lesen oder später einmal auf diese Seite finden. Wir möchten Sie zum “Tag des Gegenwindes 2010″ begrüßen. Der Tag des Gegenwindes soll der Poltik und der Windkraftindustrie in regelmässiger Beharrlichkeit zeigen, dass Sie nicht (mehr) alleine sind. Auch wollen wir dort sein, wo die Windkraftindustrie Ihre Spuren hinterlässt.

Für diesen Tag haben wir einen Folder vorbereitet, der im Vorfeld der Presse und politischen Vertretern zugesandt wurde. Dieser soll dahingehend anregen, darauf zu schauen, dass die Windkraftindustrie so sauber wird, wie sie gerne wäre und vor allem, dass sie die Finger vom österreichischen Wald lassen soll. Wie schon einmal gesagt: “Kein technisches System kann ökologischer sein, als das zweitgrößte Ökosystem dieser Erde – der Wald”.

Folder zum Tag des Gegenwindes online lesen - (C) 2010 - Bundesverband zum Schutz des Waldes

Folder zum Tag des Gegenwindes online lesen - (C) 2010 - Bundesverband zum Schutz des Waldes

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen informativen Tag des Gegenwindes und freuen uns wie immer auf Ihr Feedback!

Einladung zum EVENT/INFOSTAND: “Tag des Gegenwindes 2010″ am Sa., 12. Juni 2010 in St. Pölten/Stattersdorf von 10 bis 16 Uhr – “Die Windkraftindustrie muss sauber, effizient und transparent werden!”

Mittwoch, Juni 2nd, 2010

Das Vordringen von “Windkraft im Wald”, finanzielle Zuwendungen an Gemeinden (mehr…) und natürlich die zehntausenden Bürger, die von sauberen Windkraft enttäuscht sind. Alles im Namen der Umwelt? Alles Öko? Alles sauber? Wir vergaßen ja zu zitieren: “Der Wind weht gratis…Der Wind liefert uns die Energie, die wir brauchen, vor unserer Haustür – wir müssen sie nur ernten.” (c) IG Windkraft (mehr…). Doch wer zahlt die Zeche für die uferlosen Subventionen? Warum investieren Gemeinden nicht lieber in effizienter Maßnahmen zur Eindämmung des Treibhausgases CO2? Lassen Sie sich überraschen…

10 Forderungen an Windkraftindustrie und Politik - Tag des Gegenwindes 2010

10 Forderungen an Windkraftindustrie und Politik - Tag des Gegenwindes 2010

Realismus statt Heilsversprechungen
Die Ernte des Windes schafft natürlich tausende und abertausende “Green Jobs”, von denen die wenigsten gut dotiert und dauerhaft sind (mehr…). Abgesehen davon, dass erst die neueste Ökostromverordnung die Windräder rentabel macht, gibt eine Reihe von guten Gründe und noch interessanteren Hintergründen, die wir Ihnen nicht verschweigen wollen. Aus diesem Grund laden wir am Samstag, den 12. Juni 2010 in 3100 St. Pölten-Stattersdorf (Höhe Stattersdorfer Hauptstrasse 44) von 10 bis 16 Uhr zum “Tag des Gegenwindes”, mit dem wir ein weithin sichtbares Signal an die Öffentlichkeit und die Presse senden wollen, dass die Gleichung “Windkraft = sauberer Strom” weder ökologisch, noch volkswirtschaftlich oder gesellschaftlich so sauber ist, wie es Ihnen in den letzten Jahren getrommelt wurde.

Einladung und Lageplan "Tag des Gegenwindes" am Samstag, 12. Juni 2010 von 10 bis 16 Uhr in 3100 St. Pölten-Stattersdorf

Einladung und Lageplan "Tag des Gegenwindes" am Samstag, 12. Juni 2010 von 10 bis 16 Uhr in 3100 St. Pölten-Stattersdorf

Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen Sie uns und machen Sie sich ein Bild. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Rückmeldung. Sagen Sie uns, was Sie denken und sagen Sie uns, was Sie besonders interessiert. Nehmen Sie Kontakt auf!

Artenschutz? Schutz des Waldes? Naturwaldreservate? – “Aber nur dort, wo keine Windkraftwerke geplant sind” sind sich DI Felix Montecuccoli und das Lebensministerium wohl einig…

Dienstag, Mai 18th, 2010

In einer Presseaussendung vom 13. Mai 2010 (mehr…) frohlocken das Lebensministerium und DI Felix Montecuccoli über die Unterzeichnung von drei Naturwaldreservaten in Österreich. Aus Sicht des Artenschutzes ein mehr als kleiner Beitrag zu Biodiversifikation in Österreich, sind doch die von der Windkraftindustrie avisierten Zielräume bis dato noch nie in einem Interessenskonflikt mit dem Ministerium geraten. Warum wohl?

Liegt es am starken Engagement von DI Felix Montecuccoli und seinem Netzwerk für “Windkraft im Wald”? Liegt es daran, dass sich die österreichische Energiestrategie und der Artenschutz in Österreich nicht in die Quere kommen sollen? Für uns ein klares Zeichen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Schlimmer noch: Einerseits Angstmache mit “Windkraftwerke retten die Welt (solange der Ertrag stimmt)” und andererseits Beruhigung mit “Wir schützen den Wald schon für euch (solange der Ertrag stimmt)”. Wenn wir gerade von Ertrag reden: Nicht mitgerechnet sind dabei selbstredend die 89.902,92 €, die z.B. DI Felix Montecuccoli von der EU im Haushaltsjahr 2008 kassierte (mehr…).

Doppeltes Spiel der Industrie und Lobbys mit den Bürgern
Dass sich die Doppelstrategie besonders bei Vertretern der Windkraftindustrie oder deren Fordern/Förderern großer Beliebtheit erfreut, ist Teil des Spiels – ein gutes Beispiel ist dafür die Kampagne “Schicken Sie uns Ihr schönstes Waldfoto” von DI Felix Montecuccoli, der KRONE und dem Vereit Waldzeit im Herbst 2009 (mehr…) . Kein Wunder, gilt es doch, dem immer schlechter werdenden Image einer dubiosen Industrie Einhalt zu gebieten.  Hier sind sich Adel, Windkraftler, Banken und PR-Berater einig. Und dazu ist wohl kein Mittel mehr zu blöd.

"Berlakovich: Bereits 200 Naturwaldreservate in Österreich" - (C) Lebensministerium - mit Zitat von DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forstbetriebe Österreich

"Berlakovich: Bereits 200 Naturwaldreservate in Österreich" - (C) Lebensministerium - mit Zitat von DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forstbetriebe Österreich

Feigenblatt Artenschutz ist nicht ausreichend  -”Windkraft im Wald” schadet Tieren und der Umwelt
Auf der einen Seite Biodiversität und Artenschutz in Regionen, die windkraftlich nicht in Betrachtung kommen – auf der anderen Seite das Vordringen der Windkraftindustrie in den österreichischen Wald – unseren Lebensnerv und unserer grünen Lunge mit den wertvollsten Schätzen. Schade, dass gerade DI Montecuccoli, die von DI Johannes Trauttmannsdorff-Weinsberg komponierte IG Windkraft und andere Vertreter der Windkraftindustrie hier ein Doppelspiel mit den österreichischen Bürgern spielen… Es ist an der Zeit, die bigotte Inszenierung zu beenden, dieses Feigenblatt abzulegen und echte Taten zu setzen. DI Montecuccoli – schützen Sie die Natur und den Wald wirklich, anstatt die Bürger zu beruhigen…

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