Artikel zum Thema: ‘Videoclip’

“Das Märchen von der sauberen Windkraft” – Teil 1 des Spiegel TV Beitrags auf RTL oder: “Mit falscher Bescheidenheit kommt man im Windgeschäft nicht weit.”

Montag, Mai 31st, 2010

Anläßlich des herannahenden “Tag des Windes” (mehr…) haben wir die alte Spiegel TV Dokumentation ausgegraben, die einen Wendepunkt in der unkritischen Verherrlichung des “Systems Windkraft” darstellte. Zusammen mit dem kontroversiell diskutierten Artikel “Der Windmühlen-Wahn – Vom Traum umweltfreundlicher Energie zur hochsubventionierten Landschaftszerstörung” (mehr…) war dies der erste Rückschlag für eine Industrie, die durch konsequente Image-Pflege seit Mitte der neunziger Jahre hemmungslos wachsen konnte.

Für Neugierige: Teil 2 bereits online (mehr…)

Verbindungen zur österreichischen Windkraft-Szene inbegriffen…
Obwohl “Windkraft im Wald” in diesem Clip keine tragende Rolle einnimmt, möchten wir Ihnen diesen Beitrag nicht vorenthalten. Übrigens treffen wir in dieser Sendung auch den streitbaren und viel kritisierten Aloys Wobben (Enercon, mehr…), den Geschäftspartner des österreichischen-spanischen Windkraftiers (“Luz de Viento” mehr…) Kari vulgo Karl Khevenhueller. Dieser rühmte sich ja einst über die Vermittlung seines Freundes Johannes Trauttmannsdorf-Weinsberg (IG Windkraft) Eingang in die Szene der “Big Player” gefunden zu haben. “Mit falscher Bescheidenheit kommt man im Windgeschäft nicht weit.”, liess der Austro-Unternehmer mit Hang zu Pferden und Oldtimern damals verlauten.

“Mit falscher Bescheidenheit kommt man im Windgeschäft nicht weit” -
Hier noch einmal der legendäre großspurige Ausspruch des Wind-(r)Adeligen Unternehmers Khevenhueller aus Windenergie Nr. 23 (Dez. 2001) – dem offziellen Organ der IG Windkraft – im Original. Damals erst an der Kamera seine erste Sporen verdienend: Nunmehriger “Medium Player” DI Stefan Hantsch, der zusammen mit DI Johannes Trauttmansdorff-Weinsberg, Dr. Ursula Nährer und Mag. Stefan Moidl (Ex-WWFler – setzte sich einst für den Wienerwald ein!, mehr…) die Image-Quadriga der österreichischen Windkraftindustrie bildet.

Kari Khevenhueller rühmt Johannes Trauttmannsdorff-Weinsberg, Quelle und (C): Windenergie Nr. 23, Dez. 2001

Kari (manchmal: Karl) Khevenhueller rühmt Johannes Trauttmannsdorff-Weinsberg, Quelle und (C): Windenergie Nr. 23, Dez. 2001

ORF berichtet über Protestkundgebung zweier Bürgerinitiativen gegen den geplanten 2. Steinbruch in Paudorf (NÖ)

Montag, Mai 24th, 2010

Der ORF berichtet in seiner Sendung “Niederösterreich heute” am Pfingstsonntag dem 23. Mai 2010 über die Protestkundgebung gegen den geplanten zweiten Steinbruch in Paudorf (NÖ). Finden Sie hier den Clip, den Sie eine Woche lang auch unter tvthek.orf.at online abrufen können.

Dem Ruf der beiden Bürgerinitiativen waren zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Region gefolgt – den Höhepunkt stellte die Übergabe der Petition an den Prior des Stiftes Göttweig dar. Darin forderten die Bürgerinitiativen “Lebenswertes Paudorf” und “Freundinnen und Freunde des Dunkelsteinerwaldes” den Stop der Planung des Steinbruchs und Naturschutz für den Dunkelsteinerwald. Vom Stift Göttweig war zu dieser Causa am Tag des Protestes keine Stellungnahme zu entlocken.

Pressekonferenz zum Thema “Windkraft im Kobernaußerwald (OÖ)” – Renommierte Medien fragen mittlerweile laut: “Bestechung im Gemeinderat?”

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Der aufgrund seiner fast vollbürgerlichen Grundhaltung auch in seiner eigenen Partei nicht kritikarm agierende OÖ-Umweltlandesrat Rudolf “Rudi” Anschober, der sich unlängst wieder für den weiteren Ausbau der Windenergie-Projekte ausgesprochen hat agiert ja seit Jahren als Pate der Windkraft in Oberösterreich – natürlich auch in Wäldern. So grün muss man ja auch wieder nicht sein – grün ist ja auch schon das Geld, das den Gemeinden angeboten wird.

In einer unheiligen Allianz mit den finanziell glücklos agierenden Bundesforste präsentiert sich die OÖ-Windkraftindustrie wieder einmal als Heilsbringer und Kassenfüller des Staatswaldes. Mehr noch – die Bundesforste sind sogar Betreiber des Windparks Munderfing. Rudi Anschober schreibt dazu stolz: “Im Jahr 2007 haben sich die die Gemeinde Munderfing und die Bundesforste zusammengetan, um gemeinsam als Betreiber den Windpark Munderfing umzusetzen.(Lesen…)”

Vor diesem Hintergrund verwundert auch die bedingungslose Empfehlung eines hochrangigen Vertreters der Bundesforste für Windkraft im Wald nicht. Die oberösterreichischen Mitgliedsvereine im Bundesverband zum Schutz des Waldes lassen diese und einige andere unsaubere Anflüge (wir werden noch berichten!) nicht unkritisiert.

Der Bericht von der Pressekonferenz in Linz gibt ein Bild der aktuellen Situation ab.


Fädenzieher und kommunikative Scheinheiligkeiten

Im Hintergrund zieht die jagd- und forstlich vernetzte Wind-Aristokratie weiterhin die Polit-Fäden um auch Windkraft im Wald in allen Bundesländern salonfähig zu machen. Wir erinnern uns: Es war DI Johannes Trauttmansdorff-Weinsberg, der schon 2002 offen für Schwarz-Grün unterschrieb (damalige Webseite: www.schwarz-gruen.org). Auf der Liste eine Reihe weitere hochwohlfeiler Namen, die teilweise auch in der Windkraftbranche tätig sind (lesen…). Kein Wunder, setzte sich doch die Macht der grauen Einflüsterer mittlerweile schon auf Bundesebene durch und spiegelt sich in sinnlos dauerhohen Einspeistarifen und hemmungslosen Windkraftforcierungsstrategien von Regierungs- und Landesseite wider.

Windkraft hui – Wasserkraft pfui?

Amüsanterweise ist auch die zwiegespaltene Stategie “Windkraft hui – Wasserkraft pfui” seit Jahren in gewissen “volksnahen” Medien gang und gäbe. Energiewirtschaftlich gesehen sind gerade Wind- und Wasserkraft Geschwister – wie sonst soll denn der von der IG Windkraft perma-geforderte Ausstieg aus EURATOM funktionieren, um die Versorgungslücken decken? Nichtsdestotrotz vertragen sich die beiden gar nicht recht gut. Fragen Sie sich bitte: “Warum?”. Eine Frage, die sich auch der ÖVP-inkorporierte Umweltdachverband stellen sollte. Windkraftanliegen werden vom Umweltdachverband so gut wie nie beantwortet, Wasserkraftwerke jedoch so gut wie immer verurteilt. Zum Glück gibt es dann noch medien-ernannte “Ökofischer” wie DI Felix Montecuccoli, einem vehementen Befürworter von “Windkraft im Wald”, die ihre Hand schützend auf die Fische legen. Was lernen wir daraus? 1) Vögel haben keine Lobby 2) die Öko-Industrie zieht nur alibi-mässig an einem Strang 3) Die Windkraftindustrie sieht sich als ökologischer und ökonomischer Segensbringer im Alleingang.

Windkraft in den Nachrichten – Medien fragen immer lauter:“Bestechung im Gemeinderat?”
Die als gerne als “Ausgleichsmaßnahme” (Anm.: wofür einen Ausgleich, wenn alles OK ist?) oder dergleichen bezeichneten Zuwendungen an Gemeinden könnten möglicherweise neben den Aktivisten bald andere Instanzen und Körperschaften beschäftigen, wenn sich herausstellen sollte, dass das kurzfristige Angebot der Bundesforste “faul” ist. Es stellt sich zB. die dringliche Frage, ob das gut dotierte Angebot von immerhin 280.000 € (wir werden darüber noch genauer berichten – keine Sorge) überhaupt rechtens ist bzw. sein kann. Die OÖN schreiben dazu auf jeden Fall wie folgt:

"Sturm über größtem Windkraftprojekt" - Bericht über Windpark Silventus - Ausschnitt aus Artikel mit Überschrift "Bestechung im Gemeinderat?" (C) 2010 - OÖN.at

"Sturm über größtem Windkraftprojekt" - Bericht über Windpark Silventus - Ausschnitt aus Artikel mit Überschrift "Bestechung im Gemeinderat?" (C) 2010 - OÖN.at

Nur der Schelm möge denken: “Korruption in der sauberen österreichischen Windkraft-Szene?” Kann und darf nicht sein. Diese und vieles andere Fragen stossen nun zum Glück vielen Menschen sauer auf. Gut, dass dies von immer mehr Menschen nicht unwidersprochen bleibt und inzwischen auch von den Medien als legitime Meinungsalternative zur Imageweißwäsche gesehen wird. Da helfen auch pseudomässig “aus dem Volk” kommende Industrie- und Polit-Initiativen wie www.prowind.at und einst schwarz-gruen.org nichts.

Ökosteuer & Windkraftförderung gehen Hand in Hand – Die unkritische Rolle mancher Medien verstärkt diesen Trend

Dienstag, März 16th, 2010

oe24.at schreibt: “Jetzt wird es der SPÖ doch zu viel: ÖVP-Finanzminister Josef Pröll hatte im ÖSTERREICH-Interview neue Öko-Steuern vorgeschlagen. Auf dem Tisch liegen damit neben einer Anhebung der Mineralölsteuer höhere Abgaben auf Gas, Strom und Kohle. Geht man davon aus, dass rund eine Milliarde Euro aufgebracht werden soll, dann käme ab 2011 im Schnitt auf jeden der 3,6 Millionen Haushalte eine Mehrbelastung von immerhin 277 Euro zu.”

Pröll's Öko-Steuer belastet jeden Haushalt mit 277 Euro - (C) www.oe24.at

Pröll's Öko-Steuer belastet jeden Haushalt mit 277 Euro - (C) www.oe24.at

Wie bestimmte Kräfte im Land mit Weichspüler-Kampagnen die Bürger für die Teuerungen vorbereiten zeigt dieser Clip, der 1:1 den Vorgaben der Windkraftindustrie entspricht. Schade, dass der ORF nicht mehr Kritikfähigkeit aufbringt.

Ein Muster-Beispiel wie der ORF die Argumente der Windkraftlobby übernimmt, Nachteile verschweigt und das Thema “Wind im Wald” ausklammert. Ausschnitt aus dem des vom ORF-Landesstudios NÖ produzierten Beitrag mit dem Titel “Brennpunkt Energie – mit Sonne, Wind und Wasser in die Zukunft”. Die Erstausstrahlung fand in “Österreich-Bild am Sonntag” am 7. Februar 2010 um 18.25 Uhr in ORF 2 statt.

Tag 359: “Enthüllt: ‘Beispiellose Verfilzung’ von Windkraftindustrie und Regionalpolitik ermöglicht den ungehemmten Vormarsch von Windkraftanlagen in ganz Niederösterreich – inklusive den Waldgebieten” (mit Video)

Donnerstag, Oktober 1st, 2009

Die mediale Berichterstattung über den “Windkraft-Rebellen” GR Feldhofer im Hafnerbacher Gemeinderat hat bei uns eine Reihe von Anfragen und Zuschriften ausgelöst. Das Kernstück war jedoch die Zusendung eines Dokuments von einem Webseitenbesucher, der wie er schrieb “exemplarisch die beispielose Verfilzung” von Windkraftindustrie und Regionalpolitik aufzeigen möchte.

Protokoll des Energievernetzungstreffen NÖ (Zusendung von einem anonymen Leser)

Protokoll des Energievernetzungstreffen NÖ (Zusendung von einem anonymen Leser - (C) unklar)

Bei dem hier abgebildeten Schriftstück, das uns in voller Länge vorliegt, handelt es sich um das Protokoll des im Juni 2009 stattgefunden “Energievernetzungstreffens” an dem unter anderem die Regionalmanager Mag. Karin Peter, DI Gertrude Haumer, DI Reinhard Weitzer sowie DI Michael Schimek von der LAG Dunkelsteinerwald-Wachau teilnahmen. Diese und viele weitere Personen kamen in Genuss eines apokalyptisch beschriebenen Impuls-Referats des Stargastes Mag. Stefan Hantsch (rechte bürgerliche Hand von DI Johannes Trauttmansdorf-Weinsberg) von der IG Windkraft. Dort spannte er in seinem Vortrag laut Protokoll wörtlich “den Bogen von der bevorstehenden rapiden Verknappung der Erdölproduktion bis hin zum Boom der regenerativen Energieträger und den Möglichkeiten der Förderung regenerativer Energieträger.” Anzunehmendes Credo: Bald geht uns das Öl aus – Windkraft kann uns noch retten. Ihr bekommt sogar noch Geld dafür. Alle – wirklich alle.

Der Vermerk einer Kundennummer im Protokoll und das abschliessende European Union Development Fund-Logo lassen hier den Schluss zu, dass es sich hier um entgeltliche Arbeit handelt und im schlimmsten Fall sowohl das Land Niederösterreich bzw. die die europäische Union die Ansiedelungsversuche “weiterer Hantsch-Plantagen” (Anm. der Red.: humorvolle Wortneuschöpfung unseres Webseitebesuchers für Windkraftwerke) sogar indirekt finanziert. Natürlich wurde auch das Modell “Energiegruppe Hafnerbach” (oder in anderen Worten: Angesehene Bürger machen Werbung für Windkraft und Investionen in diese Technologie) diskutiert – wahrscheinlich nicht zuletzt aufgrund deren ungeschickter Vorgangsweise und der damals starken Medienpräsenz.

Nicht zuletzt kamen auch die geplante Ausschreibung für Energiekonzept für die LAG Region Dunkelsteinerwald-Wachau zur Sprache. Ein Vorhaben, dem die LEADER-Region Wachau-Dunkelsteinerwald einen Satz auf ihrer Webseite widmet, die Details der Ausschreibung aber unbekannt sind. Wir werden diesbezüglich nachfragen. Wenig überraschend wäre in Folge eine von der Energiewerkstatt GmbH oder des Vereins Energiewerkstatt bekanntwerdende Teilnahme an dieser Auschreibung – bzw. die eines Gremiums an Strohmännern, um dem Windkraft-Thema Aufschwung zu verleihen. Auch die “Diskussion über Windenergie im Hafnerbach”, wohlgemerkt nicht (!) über Windkraft im Wald wurde diskutiert.

Wir gehen davon aus, dass die im Protokoll beschönigend als “Möglichkeiten regionaler Aktivitäten zur Förderung regenerativer Energieträger” den versteckten Versuch zur Gründung von Energiegruppen und der Errichtung von weiteren Windkraftwerken in den Regionen ist. Hafnerbach ist wohl der beste Zeuge dafür und die Tatsache, dass 55% der österreichischen Windkraftleistung aus Niederösterreich der beste Beweis für den Erfolg dieser und ähnlicher Strategien. Tendenz steigend – strebten doch DI Hantsch und Ex-LR Plank noch zuletzt die Grenze von 500 Windkraftwerken an. Dass dabei nicht nur der Wald hier daran glauben soll ist wohl dem naivsten Öko-Reformer klar.

Video: Bald 500 Windkraftwerke in Niederösterreich: Mag. Hantsch & Ex-LR Plank über die Zukunft von Niederösterreich

Tag 342: “Windpark Hafnerbach – DI Felix Montecuccoli gibt den inoffiziellen Startschuss und DI Trauttmannsdorff-Weinsberg EVN-Gespräche zu (mit Video)”

Montag, September 14th, 2009

Die letztwöchigen Recherchen der unabhängigen Medien haben für “viel rauen Wind” im Windkraftlager gesorgt. So sah sich der Pottenbrunner Windkraftunternehmer DI Johannes Trauttmansdorff-Weinsberg von der Firma ImWind Operations gezwungen, die laufenden Verhandlungen mit der EVN bezüglich der Strom-Leitung zuzugeben, währenddessen er in einem anderen Medium den offiziellen Baubeginn in Bgm. Griessler-wiederwahlschonende Ferne rückte. Schlauer stellte sich schon hier der “Öko-Cowboy” (c) oeko-news.at und Südafrika-Großwildjägdunternehmer Herbert Rabacher (wir berichteten) an, der keine Medienäusserungen abgab, zumal DI Montecuccoli diese Malaise auslöste.

Nichtsdestotrotz dürfte der zwar auf seinem Grund und Boden durchgeführte Vorstoss von DI Montecuccoli und dem verflechtetem Firmengefolge auch für den einen oder anderen Pro-Windparkler eine herbe Enttäuschung gewesen sein und eine Person aus dem Umfeld des Rabacher’schen Firmengeflechts wandte sich mit überraschenden Details vertrauensvoll an uns (Wir werden zu gegebener Zeit über die Angelegenheit [nicht über die Person] berichten).

Starker Kontrast: Betreiber-Dementi versus Realität

Wir haben die Fotos von den inoffiziellen Vorarbeiten zu einem Video zusammengestellt um den Kontrast zwischen dem Dementi-Regen und der Realität zu zeigen. Die Arbeiten in der Nähe der “Die kommen auf jeden Fall”-Windräder HN1 und HN2 stehen offenbar in Zusammenhang mit der Festigung des Untergrundes, der Vorbereitung von Stromleitungen und der Schaffung von Transportwegen.

Tag 38: „Bald schon 500 [!] Windkraftwerke in Niederösterreich!“

Montag, November 10th, 2008

Schöne Aussichten für unser Land. Der niederösterreichische Landesrat für Umwelt, Landwirtschaft und Naturschutz Dipl. Ing. Josef Plank berichtet im Interview mit dem Regionalsender P3tv anlässlich des ‚Tag des Windes’ in St. Pölten von 338 bestehenden Windkraftanlagen in Niederösterreich.

Mag. Stefan Hantsch, der Geschäftsführer des Vereines IG Windkraft Österreich übt sich in Zuversicht und gibt auch gleich die gewünschte Marschrichtung an die Politik vor: “Die Zukunftsperspektiven der Windenergie sind einfach großartig. […] Und in Österreich und in Niederösterreich haben wir auch ein sehr großes Potential. Da glauben wir, dass wir bis 2015 die Windkraftleistung verdoppeln können.

Dass dies möglich sein kann drückt Landesrat Ing. Plank mit folgenden Worten aus: “Faszinierend ist: Durch den technischen Fortschritt könnte diese Menge an Strom verdoppelt werden – mit rund 150 Anlagen.” In anderen Worten heißt das also, dass zu den bestehenden 338 Windkraftanlagen noch weitere 150 Anlagen landesweit hinzugefügt werden könnten.

Damit beliefe sich die Gesamtzahl der Windkraftanlagen auf etwa 500 [!] für ganz Niederösterreich. Dass daher bis dato unberührte Regionen – wie die Region Dunkelsteinerwald und eventuell Bereiche der Wachau – dafür geopfert werden müssen, wird auch dem größten Idealisten bewusst werden.

Tag 14: “Viva Windkraft? Sturm zerstört ein Windrad in Sekunden”

Freitag, Oktober 17th, 2008

Geschehen im Februar 2008: Dieses Video zeigt, wie ein dänisches Windkraftwerk der Marke VESTAS (Weltmarktführer) den Kampf gegen den Wind aufgibt, explodiert und sich in seine Einzelteile zerlegt.

Schaut nicht ungefährlich aus das Ganze. In Anbetracht der Klimaveränderung und immer stürmischerer Zeiten dürfte es der Wind nicht immer gut mit den Windrädern meinen.

Eine andere Version dieses Clips ist hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=CqEccgR0q-o

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