Artikel zum Thema: ‘Geheimprojekt Windpark Hafnerbach’

“Wald-Wanderung mit Nachspiel” – Ist der künstliche Montecuccoli-Wandererkonflikt in der ersten oder letzten Runde?

Mittwoch, April 21st, 2010

Unter dem Dauerlächeln der Medien sehen die angezeigten Teilnehmer der Wanderung gegen “Windkraft im Wald” im vergangenen Oktober 2009 der Anhörung der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten am 27. April 2010 gelassen entgegen.

DI Felix Monteuccoli zeigte ja die von ihm bespitzelten Wanderer unter anderem mit folgenden Worten an: “Sollten die angeführten Personen ihre Teilnahme bestreiten, stellen wir Ihnen gerne entsprechende Photodokumentationen zur Verfügung.” Ja, wir waren dort, lieber DI Montecuccoli – Fürwahr, aber offenbar zuwenig fürnehm. Zugegebenermassen sind wir über die Erholung hinausgegangen, denn wir haben uns sogar sehr gut erholt…

Fußvolk contra Graf Montecuccoli: Wanderung mit Nachspiel - (c) Bezirksblätter St. Pölten, KW 15 - Seite 17

Fußvolk contra Graf Montecuccoli: Wanderung mit Nachspiel - (c) Bezirksblätter St. Pölten, KW 15 - Seite 17

Der kommende Dienstag wird zeigen, wie es weitergeht und wie sich an den Haaren herbeigezogene Paragraphen auf den zum Glück weisungs- und interventionensfreien Verwaltungsapparat und auf uns freie Bürger auswirken. “Ready when you are”, wie man es so schön im US-TV hört…

Peinliche Pseudo-Machtdemonstration der Windkraftlobby: Anzeige gegen “Anti-Windkraft im Wald”-Protestwanderer vom 26.10.2009 (!)

Montag, März 29th, 2010

+++ Update2: Anzeige wurde von DI Montecuccoli eingebracht! +++ Akt umfasst an die 100 Seiten +++ Zur Zeit haben 2 Personen diese Anzeige erhalten +++ Weitere Anzeigen werden erwartet +++ Anzeige wurde bereits im Oktober 2009 (!) eingebracht +++

Auffällig gut getimt – so kurz vor den Wahlen, dass es keiner mehr erfahren sollte, sollen nun die Freunde des Dunkelsteinerwaldes für ihr Anliegen, nämlich eine Wanderung am 26.10.2009 (also vor etwa einem halben Jahr!) bestraft werden. Die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten erliess eine Anzeige gegen die Freunde des Dunkelsteinerwaldes. Notwendige Bestrafung wildgewordener Wanderer oder peinliche Pseudo-Rache der Windkraftlobby für verletzte gräfliche Gefühle?

Tatbestand Wanderung - Faksimile der Anzeige gegen die Freunde des Dunkelsteinerwaldes wegen einer Protest-Wanderung gegen Windkraft im Wald vom 26.10.2009 - (C) http://www.dunkelsteinerwald.org/

Tatbestand Wanderung - Faksimile der Anzeige gegen die Freunde des Dunkelsteinerwaldes wegen einer Protest-Wanderung gegen Windkraft im Wald vom 26.10.2009 - (C) http://www.dunkelsteinerwald.org/


Tatsache ist:
Die Wanderung von von der BH St. Pölten genehmigt (siehe www.dunkelsteinerwald.org). DI Montecuccoli schickte seine Metternich’sche Fotografenmeute hinterher – ein halbes Jahr später flattert die Anzeige ins Haus. Was soll das lieber Graf? Ist Ihnen nichts mehr z’wider? Dass die ganze Zufahrt zur Ruine Hohenegg wegen angekündigter Proteste zur Montecuccolischen Treibjagd polizeilich (auf Kosten der Staatsbürger) abgeriegelt wurde – daran erinnern sich heute die Leute noch lächelnd. Weiter so.

Zum Nachlesen – die Bürger-Schikanen und PR-Fauxpas von DI Felix Montecuccoli im Jahr 2009

- Ankündigung von Mahnwache und Protestwanderung (12.10.2009)
- DI Montecuccoli plant Parkplatzsperren gegen Wanderer (13.10.2009)
- DI Montecuccoli errichtet Parkplatzsperren gegen Wanderer am Nationalfeiertag (23.10.2009)
- DI Montecuccoli sperrte Weitwanderweg 653 für Wanderer am Nationalfeiertag und lässt diese von Fotografen bewachen (27.10.2009)
- P3 berichtet von Schikanen gegen Wanderer durch DI Montecuccoli (30.10.2009)

- DI Montecuccoli vergleicht Wanderer mit Tieren – Bericht der Bezirksblätter (13.11.2009)

Artikel in den Bezirksblättern:

Waldige Wanderposse - Bezirksblätter 2009 - Bericht über DI Felix Montecuccoli

- DI Montecuccoli fordert Windkraft im Wald und verleiht selbsterfundenen Preis “Fossil of the year” an die Arbeiterkammer (10.12.209)
- Treibjagd des DI Montecuccoli stösst bei Tierschutzverein auf offenen Ablehnung (22.2.2010)

Bgm. Ing. Josef Griessler droht Bürgerinitiative “Komitee zum Schutz des Dunkelsteinerwaldes” über Medien mit Klage!

Donnerstag, März 11th, 2010

2 entsprechende Medienberichte liegen vor…Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen…

Die Geschichte des Windpark Hafnerbach ist die Geschichte von “Windkraft im Wald” – plus Satire: Oscar für Bgm. Ing. Josef Griessler?

Dienstag, März 9th, 2010

Der Verlauf der Windpark Hafnerbach-Schmierenkomödie ist ein Paradebeispiel wie Industrie und Wirtschaft in den Wald eindringen wollen. Hier noch einmal die wichtigsten Stationen. Es gibt noch viel zu tun, um den Wald zu schützen.

Die Entwicklung von "Windkraft im Wald" in den Jahren 2007 bis 2010 - ein Überblick am Beispiel Windpark Hafnerbach

Die Entwicklung von "Windkraft im Wald" in den Jahren 2007 bis 2010 - ein Überblick am Beispiel Windpark Hafnerbach

Eine kleine – natürlich nicht ernstzunehmende – Satire sei uns anläßlich der Oscar-Verleihung 2010 an dieser Stelle noch erlaubt:

Die Oscars wurden auch in Hafnerbach verliehen! Der Oscar für die beste männliche Hauptrolle geht an: ÖVP-Bürgermeister DI Josef Griessler vom Komitee für den Windpark Hafnerbach in folgendem Heimatfilm:

“Wir wollen wirklich nur das Beste für uns euch.”
Kritiker lobten sein ungeheures  Spektrum und sein vielfältiges Repertoire: von gespielter Ahnungslosigkeit über demonstrative Neutralität bis hin zum vollkommenen Bekenntnis. Besonders gelobt von Filmkritikern wurde dabei seine Vielgesichtigkeit. Highlights aus seinem Reprtoire: Aussperren von Nicht-Hafnerbachern bei der Windpark-Präsentation im März 2009, Verwendung von Steuergeldern für eine Werbung für das Privatunternehmen ImWind Operations im Mai 2009 sowie der Beitritt zum Komitee für den Windpark Hafnerbach im Frühjahr 2009.
Regie: DI Felix Montecuccoli, Buch: DI Johann Trauttmannsdorff-Weinsberg

Dieser Film entstand mit Subventionen der österreichischen Bürger. Vielen Dank an Sie alle! Ende der Satire

DI Felix Montecuccoli kassiert 89.902,92 € an EU-Agrarförderungen für seinen Landwirtschaftsbetrieb – eine Steigerung von 58% zum Vorjahr!

Montag, März 8th, 2010

“Österreich liegt im EU-Vergleich bei den Subventionszahlungen klar auf Platz eins. Während im Schnitt 2,3 Prozent der Wirtschaftsleistung der Länder in Förderungen fließen, gibt Österreich mit 5,4 Prozent mehr als doppelt so viel aus. Die Regierung möchte den Förderdschungel mittels einer “Transparenzdatenbank” genauer unter die Lupe nehmen. Experten erwarten vor allem bei Unternehmens- und Agrarsubventionen ein Einsparungspotential von bis zu fünf Mrd. Euro.”, so schreibt der ORF.

Was DI Felix Montecuccoli, der Präsident der Land & Forstbetriebe Österreich bereits jetzt aus den Fördertöpfen der EU kassiert, entbehrt für vieler jeglicher Grundlage. Allein im kürzlich veröffentlichten Haushaltsjahr 2008 kann der Landwirt Montecuccoli auf satte 89.809,92 € zu(rück)greifen. Im Vergleich zu den Förderungen, die der “Öko-Fischer”  – (c) Kronen Zeitung – im Jahr 2007 erhielt, ist das eine Steigerung von unglaublichen 58%. Rezession, Transferkonto – alles kein Problem für diejenigen, die förderwürdig sind.

Öffentliche Zahlungen für das EU-Haushaltsjahr 2008 an Dipling Felix Montecuccoli, Markersdorf-Haindorf, Niederösterreich - (C) www.transparenzdatenbank.at

Öffentliche Zahlungen für das EU-Haushaltsjahr 2008 an Dipling Felix Montecuccoli, Markersdorf-Haindorf, Niederösterreich - (C) www.transparenzdatenbank.at

Subventionen wohin das Auge schaut – sogar Minister Mitterlehner graut davor
Offenbar ist jedoch der gut geförderte agrarisch-forstliche Standfuss noch immer zu wenig, ist doch DI Montecuccoli einer der Motoren der Hafnerbacher Windkraftbewegung. Auch in der Neuauflage des Windparks nach den Wahlen dürfte daher der Multifunktionär Montecuccoli (Fischerei, Tierbörse, Jagdverband, diverse Kammern,…) seine Finger im Spiel haben – ist doch die Ökostromgewinnung durch Windkraft eine weitere Subventionsoase.

Sogar dem schwarzen Wirtschaftsminister sind die Förderumtriebe im Ökostromsektor zu viel. Der ORF berichtet wie folgt: “Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) kündigte deshalb an, im Rahmen der geplanten ‘Transparenzdatenbank’ mögliche Doppelförderungen im Bereich der Wirtschaft unter die Lupe zu nehmen. Derartige Mehrfachsubventionen gebe es beispielsweise im Ökostrombereich, erklärte Mitterlehner.”

DI Montecuccoli prangerte Konzern-Subventionen einst an – Wie glaubwürdig ist das?
Als die Transparenzdatenbank eingeführt wurde schrieb der Standard.at:  “Felix Montecuccoli, selbst Großbauer, weist auf die Landwirtschaftliche Bundesversuchsanstalt hin, die mit einer Förderung von 909.106,13 Euro großzügig bedacht wurde.” Damit wollte der findige Unternehmer wohl nur von einem ablenken, nämlich dass er und seinesgleichen seit eh und je am meisten davon profitieren. Die folgende Liste belegt dies eindrucksvoll…

Top 10 der EU-Agrarförderungen in Österreich - (C) APA.at

Top 10 der EU-Agrarförderungen in Österreich - (C) APA.at

“Windpark Hafnerbach”: Version 2 jetzt in den Startlöchern – Hafnerbachs ÖVP-Bürgermeister Griessler stellt – wie beauftragt – bereits die Weichen

Montag, März 1st, 2010

“Still, still, wenn’s Kindlein schlafen will” – ist Ihnen schon aufgefallen, wie ruhig es in Sachen Windparks seit der Jahreswende in ganz Niederösterreich ist? Genau das Gegenteil sollte eigentlich der Fall sein, ist doch die Ökostromverordnung 2010 ganz nach den Wünschen der Windkraftbetreiber ausgefallen. Der zur IG Windkraft übergelaufene Ex-Umweltschützer Mag. Stefan Moidl bezeichnet diese Verordnung nur als “guten Kompromiss”, obwohl dieser voll den Forderungen der IG Windkraft entspricht. Übermut oder Untertreibung? Schliesslich will man ja das große Geld in den nächsten zehn Jahren machen und da wäre Zufriedenheit eigentlich nur als falsche Bescheidenheit einzustufen.

“Augen zu und durch” – Gemeinderatswahl 2010 verpflichtet zum Schweigen
“Still, still…” dieses Volkslied ist auch das Motto von Hafnerbachs Bürgermeister Josef Griessler. Das Kindlein ist in diesem Fall der Hafnerbacher Wähler. Wie Bürgermeister Griessler gerüchtehalber sowohl im Zwiegespräch wie auch informell mitteilte, ist das Projekt “Windpark Hafnerbach” für ihn keinesfalls gestorben. Ganz im Gegenteil – nach den Wahlen, so ist aus dem Umfeld des Bürgermeisters zu vernehmen – wolle sich der Bgm. dieses Projektes wieder öffentlich annehmen, wenn auch mit kleinen Änderungen. Wie von einem zweiten Insider behauptet wurde, soll der zweite Anlauf zum Windpark nun etwas geschickter von Statten gehen weder den Erfolg des Projektes noch die Wahlen zu gefährden.

Alles ruhig? Derweilen! Ein neues Team formiert sich…die stille Abordnung für den zweiten Anlauf
Interessierte erinnern sich auch an die vor 5 Jahren vor den damaligen Gemeinderatswahlen aktuelle Schlagzeile “Ausbautempo bei Windkraft drosseln” des damaligen Umwelt-Landesrates um die Windkraft-geschasste Weinviertler Klientel zu beruhigen – abgesprochen mit der Windkraftlobby. Nach den Wahlen ging es mit forciertem Tempo weiter. Die Geschichte wiederholt sich – nicht nur in Hafnerbach: Politgesteuerter Rückzug im Oktober 2009 (lesen Sie mehr darüber hier…), Vollgas Windpark nach den Wahlen 2010 (lesen Sie hier mehr…). Die Polit-Latte ist auf jeden Fall gelegt. Übrigens: Der etwas übereifrige Windkraftbote der SPÖ, Gewerkschafter Rudolf “Rudi” Kernstock musste ob seines auffälligen Fleisses die Spielführerbande an den weitaus diplomatischeren, aber mindestens ebenso windkraftbegeisterten Hubert Birkfellner übergeben. Offenbar waren Kernstocks schon innerhalb der SPÖ ruchbare und ungern gesehene Verbindung zu einem namhaften Vertreter der Windkraftlobby bekannt geworden. Unter dem Deckmantel “Beliebtheitsumfrage” musste er schliesslich gehen. Allzugut sind uns noch die bissigen Anflüge von Herrn Rudolf Kernstock bei unserer Anhörung im März 2009 bekannt.

Alle Zeichen stehen auf Sturm & die Ungeduld der Eminzenzen
Rechnerisch gesehen ist ohne Windpark die Energieautarkie in Hafnerbach nicht zu bewerkstelligen (mehr zum Windkrafttrick “Energieautarkie” hier) – dies rechnete die Firma ImWind im Mai 2009 in einem Folder vor. Diese existiert noch immer als eingetragene Firma im Firmenbuch, wie sie ja bereits wissen. Des weiteren ist das Komitee für den Windpark Hafnerbach noch immer nicht aufgelöst – kein Wunder ist doch Bgm. Griessler dort Mitglied. Last but not least setzt die Energiegruppe, wohl auch um ihr Bestehen zu rechtfertigen, für 13. März 2010 (einen Tag vor den Wahlen!) wieder einmal einen Ausflug in das Windmekka Windhaag an (Lesen Sie mehr hier). Wir erinnern uns: Es handelt sich hier um jenen Ort, an dem sich DI Hubert Mitterhofer seine ersten Ökosporen verdiente (wir berichteten – lesen Sie mehr darüber hier). Während sein Rollenmodell Dr. Schüssel für seinen Brötchengeber Atomstrom verkauft (mehr…), muss sich die “progressiv-intellektuelle” Basis vieler Energiegruppen – hier repräsentiert durch DI Mitterhofer – den Weg die Politleiter hinauf mit flammenden Anti-Atomkraftreden im ideologischen Auftrag der Windkraftlobby verdienen (mehr lesen…). Die Idee dahinter: Je böser der Feind – desto besser stehen wir da. Traurig und unglaubwürdig. Nicht zuletzt deswegen, weil die Windkraftlobby genau weiss, dass Atomstrom und Windstrom keine Kontrahenten sondern Partner im Energiemix sind und somit seine Ritter gegen Windmühlen kämpfen lässt. Im Hintergrund freuen sich DI Montecuccoli, Ing. Johannes Trauttmannsdorff-Weinsberg, dass “ihre Untertanen” brav ihre Arbeit machen. Wind-(R)adel verpflichtet eben…man kann sagen, was man will.

“Windpark Hafnerbach” soll nach den Gemeinderatswahlen 2010 wieder ins Leben gerufen werden – ein Blick in die Trickkiste von Montecuccoli, Trauttmansdorff-Weinsberg und Griessler – Bürger sind gefordert

Sonntag, Februar 21st, 2010

Die Gerüchte verdichteten sich…ein Blick ins Firmenbuch und die geänderte Lage bei den Einspeisetarifen unterstreicht die Vermutung. Die Achse Montecuccoli – Trauttmansdorff-Weinsberg und Griessler denkt wieder einmal an Windkraft im Wald. Obwohl die Firma ImWind Operations ihren Rückzug verkündete, ist die weiterhin aktiv. Der heutige Firmenbuchauszug bestätigt das. Während die Enrgiegruppe zum Schweigen und zur Befassung mit Solarthemen verdonnert wurde, wollen DI Trauttmansdorff-Weinsberg und DI Montecuccoli mit einer strategischen Stillhalte Ihren Freund Griessler über Wahl helfen. Nichtsdestotrotz hofft ImWind Operations auf das große Geschäft mit dem Wind (und dem Steuergeld der Bürger).

Firmenbuchauszug ImWind Operations vom 9. Februar 2010 - die Firma ist noch immer aktiv!

Firmenbuchauszug ImWind Operations vom 9. Februar 2010 - die Firma ist noch immer aktiv!

Wir erinnern uns an die eilig und zornig zusammengeschusterte Pressemeldung von DI Stefan Parrer: “[...] Die ersten Ergebnisse der naturräumlichen Untersuchungen im Rahmen des SUP-Verfahrens* lassen einen erheblichen Mehraufwand bei der Umsetzung des Projektes erwarten. Nach sorgsamer Abwägung der Chancen und Risiken des Projektes ist daher unter Berücksichtigung der derzeitigen Gesetzeslage** eine wirtschaftliche Umsetzbarkeit des Projektes nicht zu erwarten. [...]

* war eigentlich kein SUP-Verfahren – klingt aber besser und ehrlicher
** sprich: des Einspeisetarifs 2009

Nun hat sich sowohl der Einspeisetarif 2010 aufgrund massiver Intervention der Windkraftlobby auf 9,7c/KwH nach oben verändert, die IG Windkraft freut sich und jubelt auf ihrer Webpage auf der anderen Seite wurde auch die Geschäftstätigkeit von ImWind Operations noch immer nicht eingestellt. Sie könenn sich daher ausrechnen, was mit unserem Dunkelsteinerwald, nach der wahlbedingten Pause nach den Gemeinderatswahlen passieren wird. Nicht zuletzt hält auch die zuweilen inaktive Energiegruppe wieder ihr “Energieautarkie”- und “Windkraft”-Banner*** hoch, wie sie auf der Webseite keck demonstrieren.

Damit entlarvt sich der Plan von DI Trauttmannsdorff-Weinsberg, DI Graf Felix Montecuccoli und Bgm. Griessler von selbst – nämlich das Projekt Windpark Hafnerbach wieder aus der Versenkung zu holen. Die Weichen sind gestellt – es liegt unter anderem an Ihnen, diesen Wahnsinn bei der Gemeinderatswahl 2010 zu verhindern.

*** auf der Webseite der Energiegruppe Hafnerbach findet sich u.a. auch eine Darstellung von Windkraftwerken.

Die Polit-Rolle des ORF Landesstudio NÖ bei der Berichterstattung zum Thema “Windpark Hafnerbach”

Dienstag, Februar 16th, 2010

Einige Tageszeitungen berichteten heute über weitere Enthüllungen betreffend den E-Mails des ehemaligen Innenministers Ernst Strasser. Dabei wird der Vorwurf laut, dass dieser versuchte in den Jahren der Wende eine Einfärbung der Ministerien und Behörde auf Druck durchführen zu wollen. Doch auch vor dem unabhängigem Rundfunk sollte dieser Versuch nicht halt machen. Wir haben in der heissen Zeit des unsere eigenen Erfahrungen mit den mauernden Medien machen müssen.

Eine wichtige Rolle kam dabei dem damaligen Leiter des ORF-Landestudios NÖ, Richard Grasl, zu. Insgesamt 8 Anschreiben an 11 verschiedene Personen führten zu einer zögerlichen und unwilligen Berichterstattung über den Windpark Hafnerbach. Ganz am Schluss meldete sich ein ob unserer Hartnäckigkeit entnervter Richard Grasl mit knappen Worten verärgert und grusslos. Den Text, der ihn zu seiner vergleichweise rüden Antwort führte ist unten zu finden. Was Herr Grasl als Polemisierung bezeichnete ist offenbar die Keckheit der Nachfrage, die wir höflich äußerten. Sie sehen hier den Originaltext:

Antwort von Landesstudio NÖ Chefredakteur Richard Grasl auf unser Anschreiben

Antwort von Landesstudio NÖ Chefredakteur Richard Grasl auf unser Anschreiben

Überraschenderweise entsandte das Landesstudio 2 sehr kompetente und faire Mitarbeiter, die einen relativ objektiven Bericht für “NÖ heute” ablieferten. Der schwarze Plan, den Widerstand der Bürger in den gesteuerten Medienkanälen totzuschweigen, war damit sabotiert worden. Der Zusammenhang wurde uns in voller Tiefe erst nach und nach klar – setzten wir doch anfangs große Hoffnungen in den ORF. Offenbar wollte hier jemand nicht zuviel Wind um die Sache gemacht wissen – Schließlich könnte das Beispiel einer erfolgreichen Bürgerbewegung Schule machen und das wollte ja keiner.

Auszug aus Standard-Artikel: "Richard Grasl - vifer Hund mit biegsamen Rückgrat"

Auszug aus Standard-Artikel: "Richard Grasl - vifer Hund mit biegsamen Rückgrat"


Jagdschein? Ernst Strasser Kontakte? Giebelkreuz? Das klingt interessant…der volle Artikel zum Lesen hier: http://derstandard.at/1256745655267/Kopf-des-Tages-Richard-Grasl-Vifer-Hund-mit-biegsamem-Rueckgrat Hier kurz auch noch der Artikel, der heute für Aufregung sorgte. Sie finden diesen auch online (Link: http://derstandard.at/1265852200694/Postfach-Grasl-an-Strasser-Danke-fuer-deine-bisherige-Unterstuetzung)

Grasl an Strasser: "Danke für deine bisherige Unterstützung"

Das Wind-Evangelium 2009/2010: Windkraft ist super und schützt uns vor Atomstrom
Juni 2009: Knapp vor der wichtigen Abstimmung in Hafnerbach veröffentlichte die IG Windkraft eine nichtssagende Presseaussendung mit dem Titel “91% sind für Windkraft” (Link: http://noe.orf.at/stories/366790/), der ORF betete dies sofort nach, obwohl die Aussagekraft ungefähr mit “100% der Menschen sind für Vorteile” vergleichbar ist. Den ängstlichen Zeitgenossen heizte die IG Windkraft noch dazu am 4.6. mit “Neue Gaskrise bahnt sich an” (Link: http://server10.igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1010956).

Februar 2010: Neuester Sündenfall ist die im Rahmen von Österreich-Bild ausgestrahlte Pseudo-Dokumentation mit dem Titel “Brennpunkt Energie – Mit Sonne, Wind und Wasser in die Zukunft” (Erstausstrahlung 7.Feb. 2010). Hier übernehmen die ORF-Redakteure weitgehend ungeprüft und fast auf Punkt und Beistrich genau die Argumentation der IG Windkraft und Ihrer Kollateralorganisationen widergibt. Um die Strahlkraft der Frohbotschaft noch zu unterstreichen, gab es dazu auch eine Presseaussendung (Link: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100203_OTS0049). Den inhaltlichen Beweis treten wir in Kürze an. Lassen Sie sich überraschen…

Große Mehrheit trauert dem Windpark Hafnerbach keine Träne nach

Dienstag, November 3rd, 2009

Eine aktuelle Umfrage in den Bezirksblättern aus der KW 44/2009 gibt an, dass 77% der Leser dem Windpark Hafnerbach nicht nachtrauern. Damit dürfte eindeutig feststehen, wie die unbeeinflusste Öffentlichkeit, nachdem sie das Thema “Wind im Wald” kennt, denkt.

Umfrage Bezirksblätter St. Pölten KW 44 - (C) Bezirksblaetter St. Pölten

Umfrage Bezirksblätter St. Pölten KW 44 - (C) Bezirksblaetter St. Pölten

Bgm. Griessler sprach ja von einer ungestörten Arbeit der Energiegruppe. Es bleibt daher auch zu hoffen, dass diese ohne dem Betreiberwind im Rücken bald das Ergebnis der Fragebögen präsentiert und so Hafnerbach auf einen Energiesparkurs bringt. Der sinnlose und arithmetische Traum der energieautarken Gemeinde dürfte so und so ausgeträumt sein. Für die Energiegruppe die beste Gelegenheit zu beweisen, dass sie ehrlich an einer umweltfreundlichen Gemeinde interessiert ist. Zur Zeit herrscht ja leider Funkstille…

Schlechte Presse für DI Montecuccoli: Medien berichten von Parkplatz- und Wegschikanen für Wanderer

Freitag, Oktober 30th, 2009

Sowohl das Echo der örtlichen Bevölkerung wie das der niederösterreichischen Presse zu den Sperren von DI “ich übe nur mein Recht aus” Felix Montecuccoli aus Mitterau fielen erwartungsgemäß negativ aus. Damit zeigt der “Wald-Graf”, wie er einst von einem Leser unserer Webseite genannt wurde, einmal mehr sein wahres Gesicht. Während er in der öffentlichen Darstellung um ein gutes Image bemüht ist, sprechen seine Taten gegenüber den Wanderern eine ganz andere Sprache.

Dunkelsteinerwald: Eine Protestwanderung von gräflichen Ungnaden

Naturgemäß spricht sich DI Montecuccoli auch gegen ein Naturschutzgebiet Dunkelsteinerwald “aus forstlichen Überlegungen” aus. Ist vielleicht doch noch der eine oder andere Plan in peto? Wir bleiben wachsam und halten Sie auf dem Laufenden. In den nächsten Wochen werden wir jedoch gewisse von uns angekündigte “Enthüllungen” noch hintanstellen, da wir einen von Hinweis von einer hochrangigen Personen bekommen haben, damit sicherheitshalber noch zu warten. Eine Bitte, der wir gerne entsprechen…fügen sich doch Zuschriften und Hinweise indes zu einem bunten Mosaik der Packelei und Geldmache zusammen.

Hinter den Polit-Kulissen wurde laut Hinweisen an uns die Devise ausgegeben, Bgm. Griessler noch einmal durch die nächste Wahl zu schleusen, falls dieser überhaupt will. Offenbar momentan auch ein Problem. Laut Gerüchten überlegt dieser überhaupt noch einmal anzutreten. Ein (noch) unbestätigtes Gerücht, aber dennoch spannend für die windradgebeutelte Gemeinde, die jetzt die Chance hätte sich zur wahren Öko- und Umweltschutzgemeinde zu wandeln.

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