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Schwarzer Skandal-Steinbruch Paudorf beschäftigt nun den Bürgeranwalt – Sa., 10. September um 17h30, ORF2

1. September 2011 · Keine Kommentare

Die vom Stift Göttweig, der Firma Asamer und der niederösterreichischen Landesregierung hausgemachte Steinbruch-Posse hat den Sprung in die österreichweite Berichterstattung geschafft. Aufgrund des stümperhaften Krisenmanagements, der Schweige- und Stillhaltetaktik und den falschen Unterstellungen dreht sich jetzt der Wind endgültig gegen den „Steinbruchwahnsinn“ im Dunkelsteinerwald.

Skandal-Causa Steinbrauch Paudorf beim Bürgeranwalt (c) ORF.at, gegen-wind.net, heute.at/red. Montage

Skandal-Causa Steinbrauch Paudorf beim Bürgeranwalt (c) ORF.at, gegen-wind.net, heute.at/red. Montage

2 Jahre Göttweig im Rückblick – Wie ein Hort der Kultur und der Begegnung sich selbst und den Steinbruch demontiert…

Von der lokalen Verstimmung zum Flächenbrand - Politik und Wirtschaft vereinnahmen einen Orden
Was wie ein normaler Protest im Jahr 2009 begann entpuppte sich als anhaltender Proteststurm mit Potential zum Flächenbrand. Stein(-bruch) des Anstoßes ist der geplante Steinbruch in einem Naturschutzgebiet, dessen Feinstaubemissionen gleichzeitig die Gesundheit hunderter Bürger bedroht. Engagierte Bürgerinitiativen und fast die gesamte Bevölkerung der Region hegen nun berechtigten Groll gegenüber der glücklosen Führung des Benediktinerklosters Göttweig (beschäftigt u.A. den Sohn von LH Pröll) und den im Hintergrund fädenziehenden Kräften Landesregierung und Asamer gegenüber.

Ein ungleicher Kampf, der eigentlich zur Niederlage der „Waldrebellen“ sollte. „Sollte“ deswegen, weil normalerweise eine so breite Allianz an Politik, Wirtschaft und Klerus Krisen dieser Arbeit als „gmahte Wies’n“ sehen könnte. Jedoch – wie im Fall Windpark Hafnerbach – sind die Verwicklungen zu eng, die Zufälle zu auffällig und die Vorgangsweise zu, sagen wir einmal „ungerade“. Traurig ist an dieser Stelle anzumerken, dass sich ein Orden und Männer des Glaubens von Politk und Wirtschaft so instrumentalisieren lassen, dass sie offenbar ihre eigenen, hehren Ordensgrundsätze verletzen müssen…

Schweigen, Schmollen und Schwadronieren: „Mehr Fragen als Antworten“
Frei nach dem Motto „Fragt und euch wird nicht geantwortet werden“ starteten die Göttweiger Patres einen arroganten Scheindialog mit der Bevölkerung der Region. Nach und nach stellte sich heraus, dass in Wahrheit – oh Wunder! – kein offener Dialog möglich war. Nach einer sinnlosen Schmollpause nach der Methode „beleidigte Leberwurst“, kam im Frühjahr 2011 die floskelhafte Wende und das erneute Angebot zum Dialog. Zu diesem Zeitpunkt waren jedoch so viele Unglaubwürdigkeiten ans Licht gekommen, die eines klar machte: Hier sollte um das Volk herum gearbeitet werden. Zuletzt kam noch die NÖ Landesregierung mit einem Kompetenz-Ringelspiel in Verruf. Zurück bleibt eine ganze Region mit mehr Fragen als Antworten.

Hitparade der Unglaubwürdigkeiten führt zum Gesichtsverlust
Der Kernpunkt der Kritik den die Gegner üben, wird nicht mehr zu de-argumentieren sein: Der geplante Steinbruch ist rechtlich, ökologisch und moralisch unzulässig. Dies beginnt mit der Ausnahmeregelung der Widmung des Abbaugebietes, der Nicht-Zuständigkeit für eine Feinstaubmessung und endet mit einer Reihe weiterer Unglaubwürdigkeiten, über die wir noch nicht berichten können.

Tipp: Sie finden eine detaillierte Berichterstattung auf der Webseite der „Freunde des Dunkelsteinerwaldes“
http://dunkelsteinerwald.org

Besuchen Sie auch die Facebook-Seite “Nein zum Steinbruch Paudorf” unter http://www.facebook.com/group.php?gid=124265104759&v=info

* An die diversen Rechtsanwälte und Rechtsabteilungen: Für alle genannten gilt die Unschuldsvermutung und keiner der Personen oder Institutionen sollen strafbare Tatbestände nachgesagt werden. Bitte lesen Sie auch unseren Haftungsausschluss!

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