Österreich ringt um Sparpotential, die Windkraftlobby um Förderungen. So könnte man das verantwortungslose Vorgehen des herrschen Wind-Apostolats in unserem Land beschreiben. Dies ist auch der Grund, warum sowohl die Big Player wie auch die kleineren Fördergünstlinge bereits Schlange nach den Förderungen stehen. Mitte des Jahres forderte daher auch die IG Windkraft die Vergrößerung des Fördertopfs (mehr…). Wirtschaftliche denkende Instanzen, wie die E-Control, fordern genau das Gegenteil.
Eine der wenigen objektiven Instanzen, die E-Control (mehr…), wies daher auch vor kurzem wieder darauf hin, dass die Ökostromförderung am Limit ist. Wir stellen uns die Frage, wo hier die gerechte Verteilung von Resourcen bleibt, wenn eine so unsichere Energiegewinnungsform wie der Windstrom so gefördert wird. Solange die Förderung nicht reduziert wird, kann sich Österreich weiterhin von windmessianischen Marketingbotschaften, die letztenendes sowohl den Wald wie auch den Markt ruinieren, kaum retten.
Europa und Österreich können sich die teuren Förderungen von Windstrom nicht mehr leisten
Unter anderem heisst es in dem Artikel der Salzburger Nachrichten (mehr…) wie folgt: “In Europa werden zunehmend Zweifel an den massiven Förderungen von Ökostrom laut.”
“Auch der heimische Energieregulator, E-Control-Chef Walter Boltz, fordert, die diversen Förderregime zu überdenken, weil sie „langsam an die Finanzierungsgrenzen kommen“ und zudem immer öfter zu Marktstörungen führen. Die aktuellen Budgetnöte in vielen europäischen Ländern seien auch eine Chance, umzudenken und in den Fördersystemen wieder die normalen ökonomischen Gesetze einzuführen, sagt Boltz den SN.”
Rettungsanker Deckelung ist zu wenig…Windkraftler kassieren weiter kräftig ab!
“In Österreich wurden solche Auswüchse durch die Deckelung der jährlichen Subventionen für neue Anlagen bei 21 Mill. Euro verhindert. Trotzdem müssten Haushalten und Unternehmen auch hier pro Jahr 250 bis 350 Mill. Euro zusätzlich berappen, um „grünen Strom“ zu fördern. Der Ökostrom-Zuschlag macht mehr als ein Fünftel des Strompreises aus.
Das System funktioniert ähnlich wie beim großen Nachbarn über Einspeistarife. Dabei wird dem Betreiber eines Windparks oder einer Biomasseanlage im Schnitt auf 15 Jahre ein bestimmter Strompreis garantiert. Die Differenz zum jeweiligen Marktpreis wird über einen komplizierten Schlüssel den Stromkunden verrechnet. Vergeben werden die Förderungen nach dem Eintreffen der Anträge.”
Keine wirtschaftliche Vernunft bei Windstrom-Förderungen
„Wir haben sämtliche ökonomischen Gesetze eigentlich außer Kraft gesetzt“, kritisiert der E-Control-Boss. Das sei für die ersten 20 oder 50 Anlagen und die ersten Prozente Ökostrom in Ordnung, „auf Dauer aber ganz gefährlich, weil wir Entwicklungen auslösen, die nur mehr aus der Motivation ,Fördermaximierung‘ getrieben sind“ und nicht mehr aus „Umweltmotivation“. Der geförderte Ökstrom-Anteil liegt in Österreich bei 9,6 Prozent, in Deutschland bei 13 bis 14 Prozent.”



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