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Das “organisierte” Schweigen am Göttweiger Berg: ORF-Berichterstattung vor der Demonstration gegen den Steinbruch Paudorf offenbart mangelndes Krisenmanagement

6. Juli 2010 · Keine Kommentare

Die für morgen angekündigte Demonstration gegen den geplanten Steinbruch Paudorf sorgt für zwei gegensätzliche Reaktionen: Einerseits das Schweigen des Stiftes Göttweig und der niederösterreichischen Landesregierung – die Fa. Asamer lud die Bürger zumindest widerwillig zum Gespräch. Auf der anderen Seite ist das Unverständnis und der Unmut der Bevölkerung stärker zu spüren.

Der inszenierte Schweigereflex wird nicht helfen, die Stimmung in der Bevölkerung und die Neugier der Medien zu dämpfen. Das Gegenteil wird der Fall sein…wir glauben nicht, dass die gegen die Freunde des Dunkelsteinerwalds gerichtete Strategie mit dem Titel “Du warst böse – mit dir reden wir nicht” als eine reife Form der Konsensfindung durchgehen wird.

Verhandlungen: “Nicht mehr” oder “erstmals”?
“Nicht mehr verhandeln” bedeutet, dass jemals schon verhandelt wurde. Daher stellt sich die Frage: “Wann wurde überhaupt verhandelt? Keine der drei Bürgerinitiativen waren jemals zum Gespräch geladen.” Eine Woche zuvor wurde vom Stift Göttweig verlautbart, dass mit Inititiativen verhandelt würde…

Unser Aufruf an die Verantwortlichen: Wir bitten um Antwort. Vielen Dank! Schreiben Sie uns bitte unter: kontakt@gegen-wind.net

Steinbruch-Demo vor Garanca-Konzert - Steinbruch Paudorf/Stift Göttweig (c) ORF.at

Steinbruch-Demo vor Garanca-Konzert - Steinbruch Paudorf/Stift Göttweig (c) ORF.at

Kategorien: Tagebuch

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