Demonstration “NEIN zum Steinbruch Paudorf!”
Samstag, Juni 26th, 2010Video: Steinbruchprojekt sorgt für Ärger in Paudorf (P3)
Weitere Informationen und Hintergründe unter www.dunkelsteinerwald.org
Video: Steinbruchprojekt sorgt für Ärger in Paudorf (P3)
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“Man kann heute nicht mehr unterscheiden, ob ein Grüner spricht oder zum Beispiel einer von der ÖVP”. Dieser Spruch stammt nicht von der SPÖ oder gar der FPÖ oder dem BZÖ, nein er stammt von einem grünen Urgestein, das sich nie ein Blatt vor den Mund nahm, nämlich von Johannes Voggenhuber (mehr…).
Weiters meint Voggenhuber, dass die Grünen “unvollständige und oberflächliche Antworten” geben und beschreibt diese als “hermetische Führungsclique, die Machterhalt betreibt”. Ein Blick nach Oberösterreich zeigt, was es für Volk und Natur heisst, wenn sich alternatives Denken mit dem Establishment verbrüdert. Denn da wird dann kräftig durchgezogen…

Grüner OÖ Landesrat Rudolf "Rudi" Anschober fordert mehr Windkraft im Wald - (c) Die Grünen OÖ/Montage
…allerdings nicht mehr die biologisch anbaubaren Kräuterzigaretten der Öko-Rebellen von einst, sondern die grünen Geldscheine, die Windkraftwerke im Wald bringen sollen. Da geht die grüne Partei (ehemalige Umweltpartei Österreichs?) mit der Windkraftindustrie plakativ Hand in Hand. In Presseaussendungen zum strategisch korrekten Zeitpunkt wie vor der Gemeinderat-Abstimmung in Lohnsburg (mehr…) und weil’ so schön ist auch den Windpark Eiskogel (mehr…) im Traunviertel. Nicht nur wir fragen uns: Warum schützen die Grünen nicht mehr das Ökosystem Wald?
Ohne fossile Energien kann es keine Windkraft geben! Traurig, aber wahr.
“Es wäre falsch, einen Gegensatz zwischen erneuerbaren Energien und fossilen Energien zu erzeugen. Schließlich zieht jeder Windpark auch ein Gaskraftwerk zur Lastabsicherung hinter sich her” – sagt Michael Süß, Chef der Division Fossil Power Generation bei Siemens (mehr…). Ein Umstand, den Ihnen die Windkraftindustrie tunlichst verschweigt.

"Es wäre falsch, einen Gegensatz zwischen erneuerbaren Energien und fossilen Energien zu erzeugen. Schließlich zieht jeder Windpark auch ein Gaskraftwerk zur Lastabsicherung hinter sich her" - Michael Süß, Chef der Division Fossil Power Generation bei Siemens - (c) Welt Online/Auschnitt
Wenn dann die grünen Wiener Kollegen mit mehrmonatiger Verspätung ein Transparent ausrollen (mehr…) und die fossilen Energien in Grund und Boden verteufeln, dann vergessen sie leider auch eines: Es sind die die Gaskraftwerke, die Kohlekraftwerke und nicht zu vergessen die Atomkraft, die der nicht grundlastfähigen Windenergie den Rückhalt geben, den sie brauchen. Schlimmer noch: Mit jedem errichteten Windkraftwerk muss im Stromverbund vorgesorgt werden, dass die windigen “Öko-Mühlen” einen Rückhalt haben. Wenn dann dieses absurde Prinzip bis in unsere Wälder fortgeführt wird, dann sagen wir: HALT!
IG Windkraft: Angstmache und falsche Beruhigung

Werbebanner der IG Windkraft anlässlich der Gaskrise in Russland 2009 - (C) 2009 IG Windkraft/Montage
Erinnern Sie sich noch an den Spruch: “Gas kann man abdrehen, den Wind nicht. Wir machen unabhängig. IG Windkraft.” Spätenstens jetzt sollte die IG Windkraft aufhören, den blödsinnigen Slogan bei drohenden Gaskrisen noch einmal einzusetzen. Gerade die Windkraftindustrie ist vom “bösen Russengas abhängig”. Überzeugen Sie sich selbst, wie die IG Windkraft im Rahmen der Gaskrise 2009 der Bevölkerung einreden wollte, dass Windkraft unabhängig macht. (mehr…) Bemitleidenswert ist die Tatsache, dass sich eine Índustrie auf eine solche Angstmache inklusive einer völlig sinnlosen Beruhigung einlassen muss, um ihre Produkte zu verkaufen und sympathisch zu machen. So viel zur” sauberen Windkraft”.
Nicht enden wollende EU-Förderungen und steuerliche Begünstigungen für unsere Großgrundbesitzer, die sich ein Zubrot mit Windkraftwerken verdienen (wollen) und die angedachte Öko-Steuer (C02-Steuer) des Finanzministers, die alles andere als konsumentenfreundlich werden soll. Nicht nur uns platzt der Kragen. Die Windkraftindustrie ist dabei seit Jahren einer der Preistreiber – eine Zeche, die wir alle gemeinsam zahlen. Die aktuelle Kampagne der österreichischen Arbeiterkammer mit dem Titel “Schluck nicht jede Krot!” (mehr…) greift zwei wichtige Aspekte auf, die in der Windkraftszene zum Tragen kommen.

Schluck die Krot' net - Mogelpackung Co2-Abgabe & Sonderrechte für Großgrundbesitzer - (C) Arbeiterkammer 2010/Montage
So wie die Windkraftindustrie das Vorpreschen in Österreichs Wälder als ökologisch vertretbar hält und damit die letzte Bastion der Unschuld verliert, so denkt auch das Finanzministerium mit der CO2-Abgabe (auch unter der irreführenden Bezeichnung Öko-Steuer bekannt). Die Formel lautet dabei: “Nimm das Geld von den Kleinen und gebe es den Großen. Vergiss nicht das Ganze gerecht zu nennen.” Dass sich der Kreis schliesst, wenn diejenigen, die für Ihren Grund und Boden aufgrund der Einheitswertberechnung seit Jahren weniger Steuern zahlen als andere und dann noch mit einer volkswirtschaftlich vernichtenden Technologie namens Windenergienutzung Geld verdienen wollen, ist dann nur mehr das Tüpfelchen auf dem “i”.
Einstige Umwelt-Pioniere unterstützen Abzockpläne und Klientelpolitik
Da nutzt es auch nichts, wenn einst lobenswerte Proponenten wie Dr. Gerhard Heilingbrunner (Hainburg-Kämpfer und ÖVP naher Umweltdachverband-Chef, mehr…) in den Medien einen Sparplan (mehr…) vorlegen, der in Wirklichkeit ein Belastungsplan ist. Leider gleiten auch verdiente Bürgerbewegungen, wie die Hainburger-Protestbewegung von einst in den Polit-Sumpf und Establishment-Mainstream ab, so dass von dieser Vorschlägen weder sozial noch wirtschaftlich etwas zu halten ist. Die Zeit ist reif, dass der vernünftige Protest gegen die unvernünftige Windkraft (* Gegnerschaft gegen Windkraft im Wald und ökologisch sensiblen Regionen) die Rolle einnimmt, die die Hainburg-Rebellen damals einnahmen. Es bleibt zu hoffen, dass 25 Jahre später aus dem Mund dieser Generation bürgerfreundlichere Worte kommen werden.
Das verräterrische Schweigen des Dr. H. …
PS.: Dr. Heilingbrunner und der Umweltdachverband haben sich in der Causa “Windpark Hafnerbach” nie die Mühe genommen zu antworten – trotz mehrmaliger Nachfrage. Kein Wunder ist doch die IG Windkraft Mitglied im Umweltdachverband (mehr…). Wenn es sich um ein Wasserkraftwerk gehandelt hätte, wäre die Sache schon anders gewesen, oder?! Denn laut Umweltdachverband greifen ja die bösen Wasserkraftwerke massiv (mehr…) an und von Windkraftwerken ist beim UWD wie seit Jahren kein Wort zu hören. Zufällig? Notwendig? Cui bono?
Grün und sauber…so soll sie sein, eine Industrie, die nur das beste will. Hört man, liest man. Pikant ist, dass der jetzige Geschäftsführer der IG Windkraft Mag. Stefan Moidl (mehr…) in früheren Jahre vehement für den Wald, im konkreten für den Wienerwald kämpfte. So schrieb er im Jahr 2001 in seiner Tätigkeit für den WWF: “Stoppt die Zerstörung des Wienerwaldes! Stoppt die Waldverkäufe!” (mehr…)
Dabei schrieb unter anderem wie folgt: “Ökologisch wertvoll: Der Wienerwald zählt zu den artenreichsten Waldökosystemen Österreichs. Eine Studie des Europarates unterstreicht seinen ökologische Wert als letzter großer, noch weitest gehend intakter Buchenwald Europas!”. Weiters erging sich Mag. Moidl in folgender Argumentation: “Bedrohte Vielfalt/Ökologisches Image: Das Prädikat “Nationalpark-Region” könnte vor Allem für touristische Leitbetriebe und Gemeinden eine Aufwertung des ökologischen Images bedeuten. Neue Chancen für eine nachhaltige Entwicklung und ökologisch verträglichen Tourismus wären damit eröffnet, wie es bereits andere österreichische Nationalparks vorgezeigt haben.” (mehr…)
Moooment? Ökologisch wertvoll, Tourismus? Sind das nicht die Argumente, die die IG Windkraft und die Windkraftunternehmen bei der Errichtung von Windparks wie dem auf der Petzen (Ktn.), am Eiskogel (OÖ), Silventus (OÖ), etc. predigen? Wir können nur eines schlussfolgern, nämlich dass die IG Windkraft weit besser zahlt als der WWF und dass gewisse Argumente offenbar beliebig austauschbar sind, wenn sie nur gut klingen!
“Die Anhebung der Windkraft-Förderung löst einen Bauboom aus. Die Subventionstöpfe für dreieinhalb Jahre sind verplant.” so untertitelte der KURIER seinen Artikel “Wettlauf um neue Windräder” (mehr…). Eine Aufforderung, die natürlich im Heimatbundesland der Windkraftindustrie in Oberösterreich, wahrscheinlich schon vor der neuen Ökostromverordnung wörtlich genommen wurde. Und so müssen sie her: Die Windräder im Wald. Diesmal im Visier: Der Eiskogel – ein bewaldetes Ökoparadies in Oberösterreich.
Inmitten der Gemeinden Pettenbach, Steinbach am Ziehberg und Inszersdorf im Kremstal (Bezirk Kirchberg). Im Gegensatz zu anderen Waldwindparkregionen dürften aber die vifen Eiskogler (“Freunde des Eiskogels” mehr…) die Öko-Schönfärberei der dortigen Industrie rascher durchschaut haben als manch andere Gemeinden (zb.: Windpark Sternwind, durch Bürgerproteste zu Fall gebrachter Windpark Hafnerbach). Die Gegner des Windparks formierten sich rasch und gingen an die Öffentlichkeit.

"Gegenwind für geplante Windräder - Widerstand gegen Eiskogel-Windpark" (c) OÖ Bezirksrundschau - Juni 2010
Kein Wunder, agieren doch in dieser Region der grüne Landesrat Anschober, der im April 2010 eine weitere Verstärkung der Windkraft forderte (mehr…). Doch die Region bietet mehr: Die gespaltenen Energiewerkstatt-Zwillinge bestehend aus dem Verein Energiewerkstatt (Betreiber d. gepl. Windparks Eiskogel) und der Energiewerkstatt GmbH. Die GmbH ist der führende Planer von Windindustrieanlagenund schon lange im Kreuzfeuer der Kritik. Jüngster Anlassfall war die Affäre “Silventus”, bei der kurz vor der Abstimmung der Gemeinde Lohnsburg ein Entgelt von 40.000 € pro Windrad in Aussicht gestellt wurde. Diese Entscheidungshilfe, brachte dann die mediale Frage nach “Bestechung im Gemeinderat?” (mehr…) auf.
Das Schema F – Wer kann da schon nein sagen?
Von der Vorgansgweise erinnert der “Windpark Eiskogel” an das Schema F der Windkraftindustrie, wenn es darum geht, so rasch wie möglich einen Subventionspark zu errichten. Vorverhandlungen mit den Grundeigentümern im Vorfeld, blitz-blank polierte Präsentation vor den Augen der Bürger und dann das obligatorische “Politiker-Werben”. Wer kann denn da schon nein sagen? Doch nur Quertreiber, Querulanten und Naivlinge. Auf keinen Fall, vernünftige, gestandene Bürger.
Interessant auch die meist anfänglich naive Haltung der Regionalpresse, die mit Fragen wie “Unterstützen Sie die Windkraft in Ihrer Gemeinde?” und “Naturschutz versus erneuerbare Energie” das Brett neben dem Nagel trifft. Die Fragestellung weist dabei eine Konkretheit auf, die mit der “Sind Sie im Allgmeinen für Vorteile?” vergleichbar ist. Nein sagen gilt natürlich nicht. Eh kloa. Fragt sich nur ob sich Bürger, Regionalpresse und Entscheidungsträger statt “Naturschutz versus erneuerbare Energie” einmal fragen werden “Naturschutz oder subventionierte, artenbedrohende Finanzierung von Privatunternehmen mit schwankendem Ertrag und volkswirtschaftlichen Nachteilen én masse?”. Wenn’s doch alle nur so gut mit dem Eiskogel meinen würden. Gerade jetzt.
Zu Webseite der “Freunde des Eiskogels“
Revolutionär, keck, fast widerborstig tönte es aus dem Mund von Peter Engert im Jahr 2004 als der Zeitschrift Presse ein Interview gab. Dabei stellte er mitten im Förderwahn die provokante Aussage in den Raum und sagte wörtlich: “Österreich braucht keine weiteren Windräder” (mehr…). Schreckstarre. Wie das? Wie konnte er nur?
Der Chef des größten Windkraft-Finanzierungsunternehmens Österreich schockte mit diesen Worten damals die gesamte Branche. Sollte er gar zur Gegenseite übergelaufen sein oder eventuell gewagt haben, wirtschaftlich zu denken? Peter Engert führte weiter aus: “Für jedes Windrad muss Erzeugungskapazität in kalorischen Kraftwerken in Reserve gehalten werden, um bei Windstille die Stromversorgung zu sichern. Das würde die kostspielige Energiequelle weiter verteuern und deren Ökobilanz trüben. Zudem ließen ungünstige Windverhältnisse hierzulande nur eine eingeschränkte Nutzung zu.” (mehr…) Nun die Motive des tapferen Geschäftsmanns liegen im Dunkeln.

Peter Engert von Raiffeisen Leasing: "Österreich braucht keine weiteren Windräder" - 2010 eröffnet er als Geschäftsführer den Windpark Scharndorf (c) 2010 - diepresse.com/Raiffeisen (Montage)
Wir schreiben nun das Jahr 2010 und Peter Engert spricht nun nicht mehr – er handelt nun, und wie! Er eröffnete am 16. Juni 2010 nach dreijährigem Stillstand den Windpark Scharndorf – mit ihm als Betreiber…in trauter Dreisamkeit mit Mag. Stefan Moidl von der IG Windkraft und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (mehr…).
“Gegen wos seit’s es jetzt eigentlich?”, fragte uns zu Beginn unserer Veranstaltung ein kurzfristig abgestellter Ordnungshüter. “Geg’n de Windradln?”. Wie bei so vielen Mails zu Beginn unserer Arbeit, mussten wir auch gegenüber dem interessierten Staatsdiener klarstellen, dass unsere dedizierte Gegnerschaft den Windkraftwerken in Waldgebieten und ökologisch sensiblen Gebieten gilt. “Do stölln se’s a hi? Do g’herns aber net hi!”. Ganz unsere Meinung, lieber Herr Inspektor. Was wir bei brütenden 32 Grad vor den Toren der IG Windkraft vermittelten stand im Gegensatz zu dem auf dem Areal der IG Windkraft aufgeblasenen Plastikwindrades mit den Schlagworten “unendlich – sicher – sauber”. Skeptisch beäugt von Mag. Stefan Moidl – dem Nachfolger sanftmütigen DI Stefan Hantsch – brachten wir also unsere Botschaft ins Volk.
G´riss um den Bürgermeister von St. Pölten…
Als dann um 14 Uhr St. Pöltens Bürgermeister Mag. Mathias Stadler eintraf, regte sich Hektik auf dem IG Windkraft Areal um dem Bürgermeister der fremdernannten Windhaupstadt Engagement zu vermitteln. Nach der obligatorischen Kranfahrt, die offenbar für techniklastige Gigantomanie stehen dürfte, wurde der arme Bürgermeister vorsorglich zum Ausgang begleitet. Just in dem Moment als sich unsere Abordnung vor den Toren formierte, versuchte Mag. Moidl den Bgm. noch einmal von den bösen AKtivisten fernzuhalten. Als er diese Mission als aussichtlos erachtete, durfte der Ehrengast dann doch gehen. Im folgenden Gespräch mit dem Bürgermeister stellten wir ausführlich unsere Linie klar. Bemerkenswert lange nahm sich der interessierte und überraschte Bürgermeister Zeit uns zuzuhören und auch unser kleines Geschenk – nämlich eine Jung-Tanne entgegenzunehmen. Den Inhalt des freundlich verlaufenden Gespräches wollen wir hier nicht verraten, soviel sei aber gesagt: Bürgermeister Stadler ist sich der Aspekte des Einsatzes von Energie-Technologien in der Natur sehr wohl bewusst.

Mitglieder des Vorstandes des Bundesverbandes zum Schutz des Waldes am Tag des Gegenwindes im Gespräch mit St. Pöltens Bürgermeister Mag. Mathias Stadler - (C) Ferry Wallner
Fazit des ersten “Tag des Gegenwindes”: Windkraft im Wald ist trotz Ablehnung auf dem Vormarsch
Radfahrer, Shopping-geplagte und Neugierige bildeten dabei unsere Gesprächspartner. Denn so wie die IG Windkraft beim Tag des Windes vor fast ganztätig leeren Bankreihen sass, so hatten auch wir unsere Mühe, unsere Gesprächpartner mit Getränken und Infos zu versorgen. Wir brachen unsere 4 Zelte um ca. 15h30 ab und gingen mit dem guten Gefühl und der Bestätigung, dass “Windkraft im Wald” bei den meisten Bürger auf massive Ablehnung stößt. Akut betroffen sind von den Plänen “Windkraft im Wald” ist neben Niederösterreich, das Bundesland Oberösterreich mit den Projekten “Windpark Silventus” und „Windpark Eiskogel“, deren Bürgerinitiativen gegen Wind im Wald in St. Pölten anwesend waren. Des weiteren das Bundesland Salzburg mit dem “Windpark Kolowind”, sowie die Bundesländer Steiermark und Kärnten, in denen ähnliche Projekte in Planung sind.
Egal Sie vor Ort beim Event sind, gerade erst jetzt darüber lesen oder später einmal auf diese Seite finden. Wir möchten Sie zum “Tag des Gegenwindes 2010″ begrüßen. Der Tag des Gegenwindes soll der Poltik und der Windkraftindustrie in regelmässiger Beharrlichkeit zeigen, dass Sie nicht (mehr) alleine sind. Auch wollen wir dort sein, wo die Windkraftindustrie Ihre Spuren hinterlässt.
Für diesen Tag haben wir einen Folder vorbereitet, der im Vorfeld der Presse und politischen Vertretern zugesandt wurde. Dieser soll dahingehend anregen, darauf zu schauen, dass die Windkraftindustrie so sauber wird, wie sie gerne wäre und vor allem, dass sie die Finger vom österreichischen Wald lassen soll. Wie schon einmal gesagt: “Kein technisches System kann ökologischer sein, als das zweitgrößte Ökosystem dieser Erde – der Wald”.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen informativen Tag des Gegenwindes und freuen uns wie immer auf Ihr Feedback!
Eigentlich sollte es so schön sein. Die IG Windkraft unterstützt* die umstrittene Bewegung (mehr…) “RAUS AUS EURATOM” (mehr…) und suggeriert durch Atomkritik, dass Windkraft helfen könne, Atomstrom-Nutzung zu vermeiden (mehr…). Man müsse halt nur entsprechend viele Windkraftwerke errichten und dann ist die Welt atomkraftfrei. Irgendwie. Oder so halt.
Tatsache ist, dass aber zu leistungsschwachen Zeiten die bösen und versteckten Geschwister der Windkraft herhalten müssen, um den Strom zu liefern, den wir brauchen. Diese haben die Namen Atomstrom, Kohlestrom, etc. Das Manager-Magazin.de zeigt in seinem Artikel (mehr…), dass es halt doch nicht so einfach mit der windigen Illusion einer sauberen Welt ist, in der die einen fürstlich, pardon: gräflich verdienen und die anderen brav zahlend in Öko-Glückszuständen schwelgen.
* ein Schnitzer aus der Amtszeit des sang- & klanglos geschiedenen Geschäftsführers der IG Windkraft, DI Stefan Hantsch?
Das Vordringen von “Windkraft im Wald”, finanzielle Zuwendungen an Gemeinden (mehr…) und natürlich die zehntausenden Bürger, die von sauberen Windkraft enttäuscht sind. Alles im Namen der Umwelt? Alles Öko? Alles sauber? Wir vergaßen ja zu zitieren: “Der Wind weht gratis…Der Wind liefert uns die Energie, die wir brauchen, vor unserer Haustür – wir müssen sie nur ernten.” (c) IG Windkraft (mehr…). Doch wer zahlt die Zeche für die uferlosen Subventionen? Warum investieren Gemeinden nicht lieber in effizienter Maßnahmen zur Eindämmung des Treibhausgases CO2? Lassen Sie sich überraschen…
Realismus statt Heilsversprechungen
Die Ernte des Windes schafft natürlich tausende und abertausende “Green Jobs”, von denen die wenigsten gut dotiert und dauerhaft sind (mehr…). Abgesehen davon, dass erst die neueste Ökostromverordnung die Windräder rentabel macht, gibt eine Reihe von guten Gründe und noch interessanteren Hintergründen, die wir Ihnen nicht verschweigen wollen. Aus diesem Grund laden wir am Samstag, den 12. Juni 2010 in 3100 St. Pölten-Stattersdorf (Höhe Stattersdorfer Hauptstrasse 44) von 10 bis 16 Uhr zum “Tag des Gegenwindes”, mit dem wir ein weithin sichtbares Signal an die Öffentlichkeit und die Presse senden wollen, dass die Gleichung “Windkraft = sauberer Strom” weder ökologisch, noch volkswirtschaftlich oder gesellschaftlich so sauber ist, wie es Ihnen in den letzten Jahren getrommelt wurde.

Einladung und Lageplan "Tag des Gegenwindes" am Samstag, 12. Juni 2010 von 10 bis 16 Uhr in 3100 St. Pölten-Stattersdorf
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