Artikel zum Monat: April, 2010

Einladung zur Pressekonferenz: “Wider den Windmühlenwahn im Wald” am Do., 29. April 2010 in Linz

Dienstag, April 27th, 2010

Donnerstag, 29. April 2010, 10:00-10:30
Toskanastüberl, Promenade 39, Linz

Einladung zur Pressekonferenz: "Wider den Windmühlenwahn im Wald" durch die Vereine 'Verein zum Schutz des Kobernaußerwaldes (Braunau)' und dem 'Verein zum Schutz des Kobernaußer- und Hausruckwaldes (Ried im Innkreis)' - Mitglieder im österreichischem Bundesverband zum Schutz des Waldes

Einladung zur Pressekonferenz: "Wider den Windmühlenwahn im Wald" durch die Vereine 'Verein zum Schutz des Kobernaußerwaldes (Braunau)' und dem 'Verein zum Schutz des Kobernaußer- und Hausruckwaldes (Ried im Innkreis)' - Mitglieder im österreichischem Bundesverband zum Schutz des Waldes


Inhalt der Pressekonferenz

1 – Kurzpräsentation „Großwindanlagen im Wald“ (8 min)

2 – Aktuelle Entwicklungen in Oberösterreich (12 min)

Rückzug der Bundesforste aus dem Windparkprojekt in Lengau

- Vernunft oder Kalkül?
- Erfahrungen: NÖ, Hausruck, Fornach

Liegt Lohnsburg in Afghanistan?

- Von der Macht des Warlords
- Was zählen Landesgutachten?
- Wie billig geht unsere Landschaft her?
- Sozialer Sprengstoff in den Gemeinden
- Den Wald vor den Grünen schützen
- WWW – wertloser Wirtschaftswald?

3 – Anfragen

Anfahrtsplan online:

Größere Kartenansicht

Es laden ein: Vereine zum Schutz des Kobernaußer- und Hausruckwaldes (Mitglieder im Bundesverbandes zum Schutz des Waldes),
Ried im Innkreis: Mag. Johann Aschenberger, Tel.: 0664-3782917 / Braunau: DI Günther Hertwich, Tel.: 0676-9494743

“Wald-Wanderung mit Nachspiel” – Ist der künstliche Montecuccoli-Wandererkonflikt in der ersten oder letzten Runde?

Mittwoch, April 21st, 2010

Unter dem Dauerlächeln der Medien sehen die angezeigten Teilnehmer der Wanderung gegen “Windkraft im Wald” im vergangenen Oktober 2009 der Anhörung der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten am 27. April 2010 gelassen entgegen.

DI Felix Monteuccoli zeigte ja die von ihm bespitzelten Wanderer unter anderem mit folgenden Worten an: “Sollten die angeführten Personen ihre Teilnahme bestreiten, stellen wir Ihnen gerne entsprechende Photodokumentationen zur Verfügung.” Ja, wir waren dort, lieber DI Montecuccoli – Fürwahr, aber offenbar zuwenig fürnehm. Zugegebenermassen sind wir über die Erholung hinausgegangen, denn wir haben uns sogar sehr gut erholt…

Fußvolk contra Graf Montecuccoli: Wanderung mit Nachspiel - (c) Bezirksblätter St. Pölten, KW 15 - Seite 17

Fußvolk contra Graf Montecuccoli: Wanderung mit Nachspiel - (c) Bezirksblätter St. Pölten, KW 15 - Seite 17

Der kommende Dienstag wird zeigen, wie es weitergeht und wie sich an den Haaren herbeigezogene Paragraphen auf den zum Glück weisungs- und interventionensfreien Verwaltungsapparat und auf uns freie Bürger auswirken. “Ready when you are”, wie man es so schön im US-TV hört…

Arbeiterkammer: “Jeder dritte Arbeitsplatz in der grünen Branche ist schlecht bezahlt oder mit großen gesundheitlichen Belastungen verbunden”

Dienstag, April 13th, 2010

Jene im österreichischen Gesetz verankerte Organisation, die 3 Millionen österreichische Arbeitnehmer gegenüber der Regierung und der Wirtschaft vertritt und im Allgemeinen als Arbeiterkammer bekannt ist ist, wagte einen näheren Blick auf die von Minister Pröll, DI Hantsch und anderen Öko-Adepten beworbenen auf die sogenannten “grünen Jobs”. Für DI Felix Montecuccoli als “Fossil of the year” bekannt, nimmt sich diese Kammer der Interessen der ArbeitnehmerInnen an. Komisch nur, dass Mulitfunktionär und Kammervertreter DI Montecuccoli gerade diese Kammer so gar nicht leiden mag.

Laut dem AK-Umweltexperten Thomas Ritt ist auf jeden Fall “jeder dritte Arbeitsplatz in der grünen Branche ist schlecht bezahlt oder mit großen gesundheitlichen Belastungen verbunden” (aus Für Sie, Ausgabe April 2010). Dass also die grünen Jobs, wie sie DI Stefan Hantsch, DI Stefan Parrer oder Aktionärin Dr. Ursula Nährer (nicht von Windkraftbetreiber und Großwildjäger Herbert Rabacher), gerne als Argument ins Treffen führen, für jeden dritten Nachteile in sich bergen, wollen diese Windkraft-Industrie Proponenten gar nicht gerne zugeben.

Arbeiterkammer: "Jeder dritte Arbeitsplatz in der grünen Branche ist schlecht bezahlt oder mit großen gesundheitlichen Belastungen verbunden" - (C) Arbeiterkammer Österreich

Profitieren am Aufschwung? Ja, aber nur eine selektierte Minderheit an Adelssprösslingen, abgefallenen Öko-Aktivisten und sonstigen Kammer-Günstlingen, die brav das Spiel der biologischen Zerstörung von sensiblen (Wald-)Regionen mitspielen. Der Rest fällt wie so oft durch den Rost.

Wende bei Anzeige gegen Wanderer: Verstiess DI Felix Montecuccoli gegen das Forst- und Versammlungsgesetz?

Donnerstag, April 8th, 2010

Während die humoristischen Nachwehen der Montecuccoli’schen Anzeige gegen die Wald-Wanderer vom Oktober 2009 meist als Garant für Lachsalven durch die Haushalte und Lokale der Umgebung geistern, berichten nun auch die Wochenmedien der Region über DI Felix Montecuccoli’s Paragraphenfleiss. Dass möglicherweise jedoch der Hüter des Waldes höchstpersönlich gegen Gesetze verstiess erscheint nun immer wahrscheinlicher.

Ein paar Worte zur Anzeige: Die zwei Personen, die DI Montecuccoli in der Anzeige als Freunde bezeichnete, liessen bei der Demonstration mehr als einmal Zweifel über ihr freundschaftliches Verhältnis zum Waldgrafen aus dem Dunkelsteinerwald aufkommen. Zum Schutz der reservierten Herren wollen wir hier die Details aussparen. Uns erschien es eher wie ein wirtschaftliches Abhängigkeitsverhältnis.

Des weiteren schrieb DI Montecuccoli in seiner Anzeige: “Sollten die angeführten Personen ihre Teilnahme bestreiten, stellen wir Ihnen gerne entsprechende Photodokumentationen zur Verfügung.” Wirkte die Unterschrift des Präsidenten der Wald- und Forstbetriebe bei der zu Hause verfassten Anzeige noch firm und fest, so war bei der Unterschrift der beeideten Wache nach dem Forstgesetz vor Ort bei der Bezirkshauptmannschaft eine gewisse Wackligkeit im Schriftbild zu erkennen…War es der Zorn oder doch die Unsicherheit? Wer weiss?

NÖN: "Strafverfahren gegen Bürgerinitiative" - Bericht über die Anzeige von DI Felix Montecuccoli

Verstiess DI Felix Montecuccoli gegen das Forst- und Versammlungsgesetz?
So schreiben die “Freunde des Dunkelsteinerwaldes” auf Ihrer Webseite wie folgt: “Dass der Waldeigentümer, DI Felix Montecuccoli, am Nationalfeiertag 2009 – dem Wandertag der ÖsterreicherInnen – den Weitwanderweg 653 sperren ließ, verstößt gegen das Forstgesetz. Denn jeder Mensch darf den Wald gemäß § 33 Abs. 1 Forstgesetz zu Erholungszwecken betreten und sich dort aufhalten. Das Forstgesetz bzw. die Rechtsprechung legen auch gleich selbst fest, was nicht unter Erholungszwecke fällt: Lagern bei Dunkelheit, Zelten, Befahren, Reiten, Radfahren. Da nicht einmal die Hinweistafel auf dem Sperrgitter der Gutsverwaltung Montecuccoli dem Forstgesetz §34 Abs. 10 entsprach (“Bei befristeten Sperren ist auf oder unter der Hinweistafel Beginn und Ende der Sperre ersichtlich zu machen.”), stand unserer erholsamen Wanderung nichts mehr im Wege. Der Zweck unserer Wanderung diente der gegenwärtigen und zukünftigen “Benützung des Waldes zu Erholungszwecken”. Dass Montecuccoli auch andere TeilnehmerInnen angezeigt hat, die – im guten Glauben an den Rechtsstaat – an einer ordentlich angemeldeten und nicht untersagten Versammlung teilnahmen, zeigt, dass er auch im Versammlungsrecht noch dazulernen sollte.”

Windkraft im Wald rückt langsam vor
Andernorts rüsten Autarkieberater und andere aus dem Boden gestampfte Öko-Berater im Auftrag der Windkraftindustrie zum Angriff auf den Wald. Zu dumm, dass DI M. immer auf der Seite des falschen Grüns steht. Statt dem Grün der Blätter und Wiesen dürfte ihn der Lockruf grün bedruckten Papiers mehr motivieren als alles andere.

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