Einige Tageszeitungen berichteten heute über weitere Enthüllungen betreffend den E-Mails des ehemaligen Innenministers Ernst Strasser. Dabei wird der Vorwurf laut, dass dieser versuchte in den Jahren der Wende eine Einfärbung der Ministerien und Behörde auf Druck durchführen zu wollen. Doch auch vor dem unabhängigem Rundfunk sollte dieser Versuch nicht halt machen. Wir haben in der heissen Zeit des unsere eigenen Erfahrungen mit den mauernden Medien machen müssen.
Eine wichtige Rolle kam dabei dem damaligen Leiter des ORF-Landestudios NÖ, Richard Grasl, zu. Insgesamt 8 Anschreiben an 11 verschiedene Personen führten zu einer zögerlichen und unwilligen Berichterstattung über den Windpark Hafnerbach. Ganz am Schluss meldete sich ein ob unserer Hartnäckigkeit entnervter Richard Grasl mit knappen Worten verärgert und grusslos. Den Text, der ihn zu seiner vergleichweise rüden Antwort führte ist unten zu finden. Was Herr Grasl als Polemisierung bezeichnete ist offenbar die Keckheit der Nachfrage, die wir höflich äußerten. Sie sehen hier den Originaltext:
Überraschenderweise entsandte das Landesstudio 2 sehr kompetente und faire Mitarbeiter, die einen relativ objektiven Bericht für “NÖ heute” ablieferten. Der schwarze Plan, den Widerstand der Bürger in den gesteuerten Medienkanälen totzuschweigen, war damit sabotiert worden. Der Zusammenhang wurde uns in voller Tiefe erst nach und nach klar – setzten wir doch anfangs große Hoffnungen in den ORF. Offenbar wollte hier jemand nicht zuviel Wind um die Sache gemacht wissen – Schließlich könnte das Beispiel einer erfolgreichen Bürgerbewegung Schule machen und das wollte ja keiner.
Jagdschein? Ernst Strasser Kontakte? Giebelkreuz? Das klingt interessant…der volle Artikel zum Lesen hier: http://derstandard.at/1256745655267/Kopf-des-Tages-Richard-Grasl-Vifer-Hund-mit-biegsamem-Rueckgrat Hier kurz auch noch der Artikel, der heute für Aufregung sorgte. Sie finden diesen auch online (Link: http://derstandard.at/1265852200694/Postfach-Grasl-an-Strasser-Danke-fuer-deine-bisherige-Unterstuetzung)
Das Wind-Evangelium 2009/2010: Windkraft ist super und schützt uns vor Atomstrom
Juni 2009: Knapp vor der wichtigen Abstimmung in Hafnerbach veröffentlichte die IG Windkraft eine nichtssagende Presseaussendung mit dem Titel “91% sind für Windkraft” (Link: http://noe.orf.at/stories/366790/), der ORF betete dies sofort nach, obwohl die Aussagekraft ungefähr mit “100% der Menschen sind für Vorteile” vergleichbar ist. Den ängstlichen Zeitgenossen heizte die IG Windkraft noch dazu am 4.6. mit “Neue Gaskrise bahnt sich an” (Link: http://server10.igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1010956).
Februar 2010: Neuester Sündenfall ist die im Rahmen von Österreich-Bild ausgestrahlte Pseudo-Dokumentation mit dem Titel “Brennpunkt Energie – Mit Sonne, Wind und Wasser in die Zukunft” (Erstausstrahlung 7.Feb. 2010). Hier übernehmen die ORF-Redakteure weitgehend ungeprüft und fast auf Punkt und Beistrich genau die Argumentation der IG Windkraft und Ihrer Kollateralorganisationen widergibt. Um die Strahlkraft der Frohbotschaft noch zu unterstreichen, gab es dazu auch eine Presseaussendung (Link: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100203_OTS0049). Den inhaltlichen Beweis treten wir in Kürze an. Lassen Sie sich überraschen…





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