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“Irrweg Windenergie” – Ist Windenergie wirklich so umweltfreundlich und ökologisch, wie ihr guter Ruf glauben lässt?

8. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Eine der von uns vertretenen Thesen beim 9. Windkraftsymposium in St. Pölten war die, dass Windkraft ein Wirtschaftszweig ist, der auf ebenso auf Expansion bedacht ist, wie alle anderen Wirtschaftszweige und damit an seine natürliche Grenzen stösst – besser gesagt: An die Grenzen der Natur. Die Grenzen, die Österreich mit dem Windpark Hafnerbach erstmals überschritten werden sollten, sind in Deutschland bei weitem überschritten, zum Beispiel die Waldgrenze. Zum Glück wurde bei uns ImWind unter DI Johannes Trauttmansdorff von vernünftigen Kräften in die Schranken gewiesen. In Deutschland ist dies nicht so – hier herrscht beinharter freier Markt – dennoch die Zweifel an der Öko-Mission der Windkraft werden lauter.

Während bei uns noch kluge Menschen an DI Trauttmansdorff sinngemäss mit den tröstenden Worten “Mochst hoit woaunders a paar Windradln” herantraten und letztlich aufgrund seiner Uneinsichtigkeit die Notbremse zogen, ging das Zuplanen anderswo weiter. In Hafnerbach musste der Diplomingenieur und Firmenleiter erfahren und dachte sich wohl: “Ich bin doch nicht Windmüller von Gottes Gnaden.” Hier halfen auch erstmals sämtliche Verbindungen nicht.

Niemand wollte es an diesem Punkt verantworten,dass durch den Windpark Hafnerbach eine ganze Region und deren Ökosystem verliert. Ein Polit-Insider erzählte uns im Vertrauen: “Zuerst sind sie alle da, dann nur die Windradl’n und den Schaden haben wird.” (Gemeint war die die politische Schmeichelstrategie von ImWind und deren Folgen). Schaden erlitt auch der parteiliche Bürgermeister, die (minimierte?) Energiegruppe und allzueifrige Befürworter.

Was macht die Energiegruppe nun?
Noch vor 2 Monaten sagte Bgm. DI Griessler: “Nun kann die Energiegruppe in Ruhe arbeiten.” Der erste Winter steht vor der Tür, Ing. Schaberger verkaufte noch keinen SUNPOR-Dämmstoff und die Auswertung des Hafnerbacher Fragebogens liess lange auf sich warten. “Ohne Geld ka Musi”, sagte uns ein einst energiegruppengläubiger Hafnerbacher, der von der Aufgabe seiner Idole enttäuscht ist. Wir übrigens auch. Bis auf die Windräder hörte sich vieles gut an.

Ladendorf: WKA-Expansionswahn eingebremst…
Andernorts löste sich das Expansionsproblem Windkraft – in diesem Fall: massive Übersättigung und noch näher an die Dörfer heran von selbst. In Ladendorf im Weinviertel erteilten die Bürger dem Windtycoon am 6.12.2009 daher eine eindeutige Absage.

Obwohl ImWind hier mit neuen Strategien (zb. Büro vor Ort) an die Bürger heranzutreten versuchte, mussten Sie erkennen, dass das Weinviertel und die Herzen der Bürger offenbar schon zu stark mit den ökologischen Segensspendern “Windkraftanlage” vergiftet waren.

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