Kommen Sie zur Mahnwache gegen “Windkraftwerke in Waldgebieten” (weitere Informationen hier) und zur Waldwanderung am 26. Oktober 2009 am Dunkelstein (weitere Informationen hier) - beide veranstaltet von den “Freunden des Dunkelsteinerwalds”. Der Bundesverband zum Schutz des Waldes wird für die Symposiumsteilnehmer am 21. Oktober 2009 ein Grundsatzreferat zum Thema “Windkraft in Waldgebieten” halten.
Finden Sie hier den Originaltext der Presseaussendung vom 19. Oktober 2009:
9. Windkraftsymposium: Bundesverband zum Schutz des Waldes präsentiert seine Forderungen an Industrie und Politik
Der Bundesverband zum Schutz des Waldes hält beim 9. österreichischen Windkraftsymposium am 20. und 21. Oktober 2009 sein Grundsatzreferat zum Thema „Windkraftnutzung in Waldgebieten“ und präsentiert im Anschluss daran seine Forderungen an die anwesende Windkraftindustrie und Politik. Das im Sitzungssaal des NÖ-Landhauses in St. Pölten stattfindende Windkraftsymposium widmet sich am zweiten Tag dem Themenschwerpunkt „Wind im Wald“. Dabei wird Fridolin Knoblach, der Vorsitzende des Bundesverbandes zum Schutz des Waldes auf die von Windkraftwerk ausgehenden Gefahren für die Pflanzen- und Tierwelt – insbesondere für die Vogelwelt – eindringlich hinweisen.
Dazu Fridolin Knoblach: „Neben den Bürgern sind vor allem politische Vertreter und die Windkraftindustrie selbst gefordert, die natürliche Industrie-Grenze Wald anzuerkennen. Der Wald als Ökosystem und Habitat einer Vielzahl von bedrohten Arten muss auch angesichts der geplanten Expansion der Windkraftindustrie seine Integrität bewahren können. Daher stellt der Wald nicht nur für uns eine eindeutige und nicht zu überschreitende Grenze dar. Kein technisches System – auch nicht die Windkraft – kann ökologischer sein, als das größte und komplexeste aller Land-Ökosysteme der Welt, nämlich der Wald selbst.“
9.500 Unterschriften gegen “Windkraftnutzung in Waldgebieten”
Während in anderen europäischen Ländern, die Diskussion zum Thema Windkraft im Wald schon längst zugunsten des Waldes beendet wurde, ist in Österreich aufgrund der Expansion der Windkraftindustrie in ökologisch sensible Gebiete, wie dem Wald, gerade im Gange – wie der Agendapunkt „Wind im Wald“ beim 9. Österreichischen Windkraftsymposium beweist. Der Bundesverband zum Schutz des Waldes mit seinen Mitgliedsorganisationen in den Bundesländern OÖ, NÖ und Salzburg verfügt bereits über insgesamt 9.500 Unterschriften gegen Windkraftwerke in Waldgebieten.
Ökologische Glaubwürdigkeit gefragt
Fridolin Knoblach: „Artenschutz und die Aufrechterhaltung der Biodiversität müssen bei allen Erneuerbare Energie (EE)-Projekten höchste Priorität haben. Dies ist ein Gradmesser für die Ernsthaftigkeit der Bemühungen der Betreiber solcher Anlagen. Gerade die Erneuerbare Energiebranche muss ihren Versprechungen rund um den Schutz der Natur und Umwelt nachkommen, um ihre ökologische Glaubwürdigkeit bewahren zu können.“


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