gegen-wind.net – Waldschutz aktiv leben… Bundesverband zum Schutz des Waldes

Tag 244: “Bundesverband zum Schutz des Waldes“ gegen Windkraftwerke in Waldgebieten wird nun aktiv!

8. Juni 2009 · Keine Kommentare

Neugegründeter “Bundesverband zum Schutz des Waldes“ setzt nun österreichweit Zeichen gegen “Windkraftwerke in Waldgebieten”
Zusammenschluss fünf regionaler Organisationen als Gegengewicht zur zunehmenden Planung und Errichtung von Windkraftwerken in Waldgebieten und wertvollen Naturlandschaften.

Mit der Gründung will der neugegründete Verband ein österreichweites Signal an die politischen Verantwortlichen und die Bevölkerung gegen die Errichtung von Windkraftwerken in Waldgebieten sowie wertvollen Naturlandschaften. Für den Bundesverband steht die Errichtung von Windkraftwerken in bedeutenden Waldgebieten im klaren Gegensatz zu verantwortungsbewusster Ökologie, proaktivem Artenschutz und gelebter Regionsidentität stehen. Zur Zeit konkret betroffen sind die Waldregionen Dunkelsteinerwald (NÖ – Projektname: Windpark Hafnerbach), der Kobernausserwald (OÖ – Windpark Silventus und Windpark Munderfing) sowie der Lehmberg (Salzburg: Windpark Kolowind).

Bundesverband verfügt bereits über 9.500 Unterschriften gegen Windkraft im Wald
Der Bundesverband zum „Schutz des Waldes“ besteht aus folgenden Mitglieds-Teilorganisationen und verfügt damit über 9.500 Unterschriften von Bürgern, die sich klar gegen “Windkraftnutzung im Wald” aussprechen. Die Teilorganisationen und deren Sprecher sind: Verein zum Schutz des Kobernausserwaldes (Bezirk Braunau/OÖ: DI Günter Hertwich), Verein zum Schutz des Waldes (Bezirk Ried/OÖ: OStR Mag. Johann Aschenberger), Initiative Waldschutz (Bezirk Hollabrunn/NÖ: Rudolf Erdner, MAS), Komitee zum Schutz des Dunkelsteinerwaldes (Bezirk St. Pölten/NÖ: Fridolin Knoblach), Bürgerinitiative gegen den Windpark am Lehmberg (Bezirk Salzburg Umgebung). In der konstitiuierenden Sitzung wurden dabei Fridolin Knoblach (NÖ) zum Bundes-Vorsitzenden und Evelyn Grasinger (NÖ) als Presse-Referentin gewählt.

Energiewirtschaftliche Bedeutungslosigkeit von “Wind im Wald”: 100 Windparks mit 10 Windkraftwerken = nur 1% von österreichischer Energie
Selbst 100 Windparks zu je 10 Windkraftanlagen in Österreichs Wäldern würden nur kapp 1% von Österreichs derzeitigem Gesamt-Energieverbrauchs entsprechen. Wenn man dem entgegensetzt, welcher Schaden dadurch an Österreichs Wäldern und Voralpenregionen durch diese 100 Windparks angerichtet würde dann zeigt sich das Ausmaß der Verantwortungslosigkeit der Windkraftlobby. Erholungslandschaft und Tourismus bleiben auf der Strecke. Im Gegensatz dazu ist das Einsparungspotential durch Effizienzsteigerung und Anpassungen in den Verbrauchsgewohnheiten mit mindestens 25 % des Verbrauchs von wirklicher energiepolitischer Bedeutung.

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