Zu einem Zeitpunkt, an dem wir noch auf die von Ing. Franz Schaberger versprochenen Antworten warteten, gab dieser der NÖN St. Pölten ein selbstsicheres Interview, in dem er vorab die Schweige-Strategie der “Energiegruppe Hafnerbach” zementierte. Die Nicht-Antwort von DI Hubert Mitterhofer einige Tage später ist also in diesem Zusammenhang nicht mehr überraschend. Umso überraschender jedoch die Information, die uns von einem – offenbar enttäuschten – Mitglied der Energiegruppe, das sich an uns wandte (keine Sorge – ihre Anonymität bleibt gewährleistet), dass die Energiegruppe Hafnerbach über ein von der Gemeinde zur Verfügung gestelltes (vorbehaltlich und kolportierterweise: mehrere Tausend Euro) Budget verfügt. Die “Vogel Strauß”-Methode von Ing. Schaberger ist daher alles andere als tranparent und demokratisch – auch ohne dem vermutlichen Gemeindebudget. Lesen Sie selbst:
Wenn die ehrenamtlich agierende Energiegruppe wirklich mit Steuergeldern hantiert, dann ist diese allen Bürgern Rechenschaft und eine Abrechnung schuldig. Denn hier handelt es sich um Gelder, die von uns allen bezahlt werden. Abgesehen von der schiefen Optik des Schweigens und der Tatsache, dass dies vorher nicht bekannt war, scheinen sich die Hinweise zu verdichten, dass aus der schlecht inszenierten Provinz-Posse ein Polit-Skandal mittlerer Größe droht. Wie kann Ing. Schaberger behaupten, dass er zu 100% im Sinne der Bevölkerung handelt, wenn die Bevölkerung nicht weiss (bzw. wissen darf), wie er und die Energiegruppe handelt?!Spätestens jetzt heisst es: Herr Bürgermeister (ebenfalls Energiegruppen-Mitglied), bitte melden! Der Informations-Tauchgang der Energiegruppe muss jetzt zu Ende sein – wir bitten noch einmal um Antworten auf unsere 30 Fragen. Das kann doch nicht so schwer sein. Die Bürger müssen – zwei Wochen der Abstimmung – wissen, was hier gespielt wird! Vielen Dank!


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