Artikel zum Monat: Mai, 2009

Tag 235: “Zufälle, Zufälle, Zufälle: Wie die Windkraft nach Hafnerbach gebracht werden sollte”

Sonntag, Mai 31st, 2009

Warum sagen die Energiegruppe und die Gemeinde nicht: Liebe Bürger, es tut uns leid, wir haben nicht durchschaut, was hier läuft und lassen’s bleiben. Wir haben’s doch nur gut gemeint.Wir meinen: Irren ist menschlich, vertuschen wäre unmenschlich. Wie kommen wir darauf? Die Energiewerkstatt GmbH plante in Windhaag Windkraftwerke. Windhaag hatte eine Energiegruppe, die Energieautarkie verkündet und mit einem Energiebaukasten arbeitete. DI Mitterhofer arbeitete an einem Umweltprojekt in Windhaag. Hafnerbacher Bürger machen einen Ausflug nach Windhaag. DI Mitterhofer gründet mit Ing. Schaberger eine Energiegruppe – beide verkünden einen Energiebaukasten und Energieautarkie. Hafnerbach soll plötzlich auch Windkraftwerke bekommen. Zufall?

Wie die Windkraft nach Hafnerbach geschleust werden sollte

Wie die Windkraft nach Hafnerbach geschleust werden sollte

Wir können all diese Zufälle nicht glauben…

Ing. Schaberger war zuerst so freundlich uns eine Antwort auf unsere Fragen zuzusagen. DI Mitterhofer antwortete dann mit einer Nicht-Antwort und etwas vorher Ing. Schaberger via NÖN sinngemäss: Wir sind keinem Rechenschaft schuldig und wollen nur das Beste. Wir meinen: Wer nichts zu verbergern hat, könnte auch antworten. Wer bremst die Energiegruppe? Warum meldete sich ein enttäuschtes Mitglied bei uns und meint, dass es nach der Wahl an die Öffentlichkeit treten will (vor der Wahl wäre uns lieber! – darauf konnten wir uns leider nicht einigen)?

Was noch kommen wird….
bis Mittwoch, 3. Juni 2009: Die finanzielle Schiene
bis Samstag, 6. Juni 2009: Die politische Schiene

EINLADUNG: Geführte Artenschutz-Wanderung zum geplanten Windpark Hafnerbach

Donnerstag, Mai 28th, 2009

Treffpunkt: Samstag, 30.5.2009 um 14h bei Wanderweg 653 (nach Lauterbach)
Bei Schlechtwetter: ab 14h Diskussion & geselliges Beisammensein im GH Freisleben (Gansbach) – Weitere Infos folgen
Sie erfahren von uns Hintergrundinformationen zu geschützten Arten und zum Projekt “Windpark Hafnerbach”. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bei Fragen oder Verspätung rufen Sie uns bitte unter 0680-312 12 68 an. Empfehlen Sie diese Veranstaltung bitte auch weiter!
Ihr Team vom Komitee zum Schutz des Dunkelsteinerwaldes

Tag 232:”Insgesamt drei Initiativen gegen Windpark Hafnerbach am Start!”

Mittwoch, Mai 27th, 2009

Für all diejenigen, die sich gesorgt haben, öffentlich ganz laut NEIN zu sagen und nur hinter verhaltener Hand mit nein zu stimmen: Die Front gegen den Windpark Hafnerbach wird jetzt noch breiter – vom Förster bis zum Angestellten, Vom Handwerker bis zum Arzt, Rote und Schwarze, Bürger und Bauern. Auch Gemeinderäte der Gemeinde Hafnerbach und sogar ein Energiegruppenmitglied. Menschen, wie du und ich. Der Schwindel ist aufgedeckt. Vielen Menschen haben jetzt keine Sorge mehr, öffentlich aufzutreten – da hilft auch ein vom Betreiber in Panik letzter Minute eingefädeltes Personenkomitee und eine Kranfahrt nichts mehr. Haben Sie keine Angst, öffentlich Ihre Meinung zu sagen und vor allem am 7. Juni 2009 NEIN ZUM WINDPARK HAFNERBACH zu sagen. Es ist auch ein NEIN zur Öko-Scheinheiligkeit, ein NEIN zur inszenierten Bürgertäuschung und ein NEIN dazu, dass Geld nicht alles in der Welt ist.

Drei Bürgerinitiativen gegen Windpark Hafnerbach am Start!

Drei Bürgerinitiativen gegen Windpark Hafnerbach am Start!


Wenn Sie lieber schweigen wollen, ist das auch in Ordnung: Es ist die Stimme in der Wahl-Urne, die zählt. Und Zivilcourage – Vielen Dank für Ihre Mails. Der Spuk ist jedoch noch nicht vorbei – bitte sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und ihrer Familie darüber – jetzt kommt die Lobby, die aus dem Volk kommt und nicht eine eingesetzte Lobby. Toi, toi auch hier noch einmal den beiden anderen Gruppierungen – wir bleiben weiter in Kontakt und arbeiten mit Ihnen, liebe Besucher dieser Webseite, zusammen gegen diesen Wahnsinn und das bis zum 7. Juni und wenn es sein muss auch noch danach. Wir wollen aber das Beste hoffen!

Tag 229: “Unsere Steuergelder für die ‘Energiegruppe Hafnerbach’? Wir fordern ein Ende des Schweigens!”

Sonntag, Mai 24th, 2009

Zu einem Zeitpunkt, an dem wir noch auf die von Ing. Franz Schaberger versprochenen Antworten warteten, gab dieser der NÖN St. Pölten ein selbstsicheres Interview, in dem er vorab die Schweige-Strategie der “Energiegruppe Hafnerbach” zementierte. Die Nicht-Antwort von DI Hubert Mitterhofer einige Tage später ist also in diesem Zusammenhang nicht mehr überraschend. Umso überraschender jedoch die Information, die uns von einem – offenbar enttäuschten – Mitglied der Energiegruppe, das sich an uns wandte (keine Sorge – ihre Anonymität bleibt gewährleistet), dass die Energiegruppe Hafnerbach über ein von der Gemeinde zur Verfügung gestelltes (vorbehaltlich und kolportierterweise: mehrere Tausend Euro) Budget verfügt. Die “Vogel Strauß”-Methode von Ing. Schaberger ist daher alles andere als tranparent und demokratisch – auch ohne dem vermutlichen Gemeindebudget. Lesen Sie selbst:

Ing. Schaberger zementiert den Schweigekurs der "Energiegruppe Hafnerbach" in einem NÖN-Interview öffentlich

Wenn die ehrenamtlich agierende Energiegruppe wirklich mit Steuergeldern hantiert, dann ist diese allen Bürgern Rechenschaft und eine Abrechnung schuldig. Denn hier handelt es sich um Gelder, die von uns allen bezahlt werden. Abgesehen von der schiefen Optik des Schweigens und der Tatsache, dass dies vorher nicht bekannt war, scheinen sich die Hinweise zu verdichten, dass aus der schlecht inszenierten Provinz-Posse ein Polit-Skandal mittlerer Größe droht. Wie kann Ing. Schaberger behaupten, dass er zu 100% im Sinne der Bevölkerung handelt, wenn die Bevölkerung nicht weiss (bzw. wissen darf), wie er und die Energiegruppe handelt?!Spätestens jetzt heisst es: Herr Bürgermeister (ebenfalls Energiegruppen-Mitglied), bitte melden! Der Informations-Tauchgang der Energiegruppe muss jetzt zu Ende sein – wir bitten noch einmal um Antworten auf unsere 30 Fragen. Das kann doch nicht so schwer sein. Die Bürger müssen – zwei Wochen der Abstimmung – wissen, was hier gespielt wird! Vielen Dank!

Tag 227: “Die Energiegruppe Hafnerbach schweigt – keine Antworten auf unsere Fragen”

Freitag, Mai 22nd, 2009

Die am 4. Mai von uns an die Energiegruppe Hafnerbach wurden leider bis dato nicht beantwortet. Obwohl uns von einem Vertreter der Energiegruppe, Ing. Franz Schaberger, die Beantwortung zugesagt wurde, teilte uns DI Hubert Mitterhofer mit, dass die Webseite der Energiegruppe bereits alle Fragen beantworte und beantwortete 2 von 30 Fragen in einem Satz. Der Rest blieb unbeantwortet. Wir fragen uns: Warum sagt ein Vertreter die Antwort zu, warum beantwortet der andere Vertreter die Fragen nicht? Hat die Energiegruppe Angst vor der schriftlichen Beantwortung? Wir wurden zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, dessen Anberaumung aber Zeit kostet und wir ja ohnehin dieselben Fragen stellen würden. Ist das eine Verzögerungstaktik? Warum will die Energiegruppe als in den Medien präsente Gruppe nicht auf Fragen antworten? Wir hoffen derweilen weiter auf Antworten.

Die von uns gestellten Fragen (Teil 1: Frag 1 bis 15) an die Energiegruppe:

30 FRAGEN AN DIE ENERGIEGRUPPE HAFNERBACH – Teil 1
I) FRAGEN ZUR ENTSTEHUNG, ORGANISATION UND LEISTUNG DER ENERGIEGRUPPE

1) An welchem Tag wurde die Energiegruppe Hafnerbach offiziell gegründet und in welcher Form wurde die Gründung dokumentiert?
2) Wurden den/die Gründern der Energiegruppe Hafnerbach von einem Vertreter der folgenden Unternehmen bzw. Vereine (Trauttmannsdorff-Firmengruppe, Rabacher-Firmengruppe, Energiewerkstatt GmbH, Verein Energiewerkstatt, ImWind GmbH bzw. deren Mutter- oder Tochtergesellschaften) geraten bzw. angehalten, ermutigt diese Gruppe zu gründen?
3) Hatte bereits vor der Gründung der Energiegruppe eines der Mitglieder mit einem Vertreter der folgenden Unternehmen bzw. Vereine beruflichen bzw. politischen Kontakt, bei dem das Windkraft thematisiert wurde: Trauttmannsdorff-Firmengruppe, Rabacher-Firmengruppe, Energiewerkstatt GmbH, Verein Energiewerkstatt, ImWind GmbH bzw. deren Mutter- oder Tochtergesellschaften?
4) Fand die Formierung der Mitglieder der Energiegruppe Hafnerbach auf formellem (zb.Ausschreibung, GR-Beschluss) bzw. informellem (zb. freundschaftlich) Weg statt?
5) Welchen rechtlichen Status hatte und hat die Energiegruppe Hafnerbach?
6) Wie viele Mitglieder hat die Energiegruppe Hafnerbach zur Zeit?
7) Üben alle Mitglieder der Energiegruppe Hafnerbach aktive Tätigkeiten aus? Wenn nein, welche Rolle haben die nicht aktiven Mitglieder?
8) Wie kann eine Mitgliedschaft bei der Energiegruppe Hafnerbach erlangt werden – welche Bedingungen muss ein Bewerber aufweisen und wie wird über eine Aufnahme entschieden?
9) Welche Gremien/Abteilungen existieren in der Energiegruppe Hafnerbach?
10) Wie werden in der Energiegruppe Hafnerbach Entscheidungen gefällt und dokumentiert?
11) Wie können Außenstehende Einsicht in die Arbeitsunterlagen der Energiegruppe Hafnerbach nehmen?

II) FRAGEN ZUR WIRTSCHAFTLICHEN UND POLITSCHEN (NICHT-)VERNETZUNG

12) Wann wurde innerhalb der Energiegruppe Hafnerbach offiziell oder informell das Ansinnen der Betreiber des geplanten „Windpark Hafnerbach“ bekannt?
13) Wurden jemals Mitglieder der Energiegruppe Hafnerbach von einer der folgenden Firmen bzw. Vereine in Bezug auf den geplanten Windpark kontaktiert: Trauttmannsdorff-Firmengruppe, Rabacher-Firmengruppe, Energiewerkstatt GmbH, Verein Energiewerkstatt, ImWind GmbH bzw. deren Mutter- oder Tochtergesellschaften?
14) Haben jemals Mitglieder der Energiegruppe eine der folgenden Firmen bzw. Vereine in Bezug auf den geplanten Windpark von sich aus kontaktiert: Trauttmannsdorff-Firmengruppe, Rabacher-Firmengruppe, Energiewerkstatt GmbH, Verein Energiewerkstatt, ImWind GmbH, bzw. deren Mutter- oder Tochtergesellschaften?
15) Gibt es Mitglieder der Energiegruppe Hafnerbach, die in einer geschäftlichen Beziehung zu den folgenden Unternehmen bzw. Vereinen stehen oder standen: Trauttmannsdorff-Firmengruppe, Rabacher-Firmengruppe, Energiewerkstatt GmbH, Verein Energiewerkstatt, ImWind GmbH bzw. deren Mutter- oder Tochtergesellschaften?

Tag 226: “Windkraft-Vorzeigeprojekt ‘Sternwind’ seit Jahren schon 13% unter Erwartungen!”

Donnerstag, Mai 21st, 2009

Das für unsere Hafnerbacher Bürger vorvoriges Wochenende auf dem Silbertablett (mit Jause) präsentierte Vorzeige-Projekt Sternwind, errichtet im Jahr 2003 – also mit weitaus höheren Einspeisetarifen als heute denkbar, festigt entweder aufgrund planerischer Naivität oder aufgrund der Launen des Windes seinen Ruf als ertragsmässiger Rohrkrepierer. Besonders hart trifft es die Windmüller im Jahr 2009. Bis auf den Mai macht der Wind nicht, was die Betreiber und das Fremdkapital der Anleger wollen – nämlich die erwarteten Erträge zu liefern. Sie können sich gerne unter http://www.sternwind.at/produktion.htm von den Erträgen überzeugen. Wir haben Sie hier für Sie zusammengefasst:

Windpark Sternwind (OÖ) hat pro Jahr ca. 13% weniger Erträge als projektiert

Windpark Sternwind (OÖ) hat pro Jahr ca. 13% weniger Erträge als projektiert

Betrachtet man die Erträge der letzten Jahre, so ist eine durchschnittliche Abweichung von ca. 13% pro Jahr zu bemerken. Geplant als Bürgerbeteiligungsprojekt in einer wirtschaftsschwachen Region, werden wohl auch die Investoren Abstriche machen müssen, noch dazu, wenn der Windpark nun der Phase der beginnenden Defekte und Wartungen entgegenblickt, die gewöhnlich bei Windparks dieses Alters eintritt. So gesehen ist die Risikoinvestition der Bürger, mit denen wir Mitgefühl haben, auch “vom Winde verweht”. Die Erklärungen der Betreiber stehen natürlich auf einem anderen Blatt und machen in Zeiten der Krise keinen satt. In diesem und fast allen anderen Fällen wären die Bürger mit den weniger coolen und weniger “ökologischen” Anleihen wohl besser beraten gewesen.

Tag 224:”123 gute Gründe NICHT in den “Windpark Hafnerbach” zu investieren”

Dienstag, Mai 19th, 2009

Das ist zumindest unsere Botschaft an alle Investmentfreudigen: Es handelt sich dabei um 123 attraktive und alternative Angebote auf dem österreichischen Anleihenmarkt: So gross ist nämlich zur Zeit die Anzahl der Anleihen auf dem österreichischen Markt, die gute oder bessere Erträge liefern als die von den Betreibern des geplanten “Windpark Hafnerbach” versprochenen. Wir werden Ihnen die Liste dieser Anleihen bald als Beweis vorlegen. Alle diese Unternehmen sind im Gegensatz zu Windkraftunternehmen nicht auf staatlich festgesetzte Abnahmepreise für Energie angewiesen, sind auf dem freien Markt jederzeit verkäuflich und nicht zuletzt stehen weitaus finanzstärkere Unternehmen dahinter als dies ein 3 Mann Betrieb jemals sein kann. Alternative “Stiller Teilhaber”? Wir sagen nur “Viel Spass”, wenn es um Bucheinsicht und andere mögliche Intransparenzen geht. Dies ist aber kein windkrafttypisches Phänomen, sondern das tausendfache Schicksal vieler leidgeprüfter Teilhaber, die ihre Anteile oft zerknirscht unter Wert verkaufen müssen.

Tag 222: “DI Montecuccoli kassierte in 2 Jahren 146.455,33 € [!] an EU-Agrarzahlungen aus Steuergeldern und will zugleich mit Windkraftwerken im Wald Geld verdienen!”

Sonntag, Mai 17th, 2009

Österreichisches Sittenbild, Förder-Skandal oder harmlose Normalität? DI Felix Montecuccoli aus Hafnerbach, zusammen mit Dominik Habsburg-Lothringen, der Erfinder der “Schwammerlgebühr” und der “Eintrittsgebühr für den Wald” (für Radfahrer und Reiter) weiss der Nutzung des Waldes immer wieder neue finanzielle Nutz-Aspekte abzugewinnen. Der letzte Streich: Die Errichtung von Windkraftwerken auf seinen Kahlflächen im Dunkelsteinerwald, wobei nach deren Entstehung durch den Sturm Kyrill DI Montecuccoli dies aus dem Katastrophenfonds mit einem hohen Betrag (wir schätzen 40.000 €) abgegolten bekam. Übrigens: Eine Wiederaufforstung ist bis dato nicht bemerkbar.

DI Felix Montecuccoli erhielt in den Jahren 2007 und 2008 insgesamt 146.455,33 € an EU-Agrarförderungen aus Steuergeldern

DI Felix Montecuccoli erhielt in den Jahren 2007 und 2008 insgesamt 146.455,33 € an EU-Agrarförderungen aus Steuergeldern

Nichtsdestotrotz weiss der wirtschaftlich denkende Unternehmen aus gutem Hause auch diejenigen Förder-Quellen zu bedienen, für deren Füllung der Steuerzahler verantwortlich zeichnet. Konkret geht es dabei um den Agrarfonds der EU und der ÖPUL-Förderung, die den “Präsidenten der Wald- und Forstbetriebe in Österreich” in den Jahren 2007 und 2008 mit sage und schreibe 146.455,33 € subventionierten. Diese Fördergelder sehen u.a. folgendes vor: “Verbesserung der Biodiversität”, “Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum” und “Gesundheit von Tieren und Pflanzen sowie Tierschutz einzuhalten. Zudem verpflichten sich die Landwirte, ihre Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand zu erhalten.” und stehen daher in grobem Widerspruch zur Nutzung dieser Flächen durch WindkraftWIR FRAGEN UNS: WIE SOLL DAS BITTE MIT DEN WINDKRAFTWERKEN ZUSAMMENPASSEN?

Nichtsdestotrotz ist der Graf aus Hafnerbach um kein Argument verlegen, wenn es um seine Anliegen sowie einer Handvoll weiterer Wald&Forst-Besitzer geht. Bei der Schwammerl-Gebühr sei es das sensible Ökosystem. DI Montecuccoli im O-Ton: “Ein Lizenzsystem ist sicher eine geeignete Maßnahme und soll bewusst machen, dass die Ressource Wald auch ihre Grenzen hat. Die Kosten von 45 Euro pro Saison sind sicher nicht überzogen.” (Link: http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080806_OTS0022). Die “Eintrittskarte in den Wald” argumentiert der geschäftstüchtige Diplomingenieur wie folgt: “Er sehe “keine Notwendigkeit, mit teuren Sportgeräten für die persönliche Ertüchtigung gratis den Wald benutzen zu dürfen.” (Link: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3924&Alias=wzo&cob=222668&currentpage=0). Was die Windkraftwerke betrifft, so beruft sich der Hafnerbacher Forstunternehmer vor allem auf den Klimaschutz und die Vermeidung von Gasleitungen. Augenzwinkernd betrachtet: Wir gehen natürlich davon aus, dass DI Montecuccoli seinen Grund und Boden Herrn DI Johannes Trauttmansdorff-Weinsberg und Herbert Rabacher natürlich unentgeltlich zur Verfügung stellt und werden Sie gegebenenfalls berichtigen, wenn das nicht der Fall sein sollte.

Tag 219: “Urlaubstipp für Tier- und Umweltschützer: Eine Safari auf der südafrikanischen Farm von Windkraft-Anlagen Betreiber und Umweltschützer Herbert Rabacher aus Inning-Haindorf”

Donnerstag, Mai 14th, 2009

Stressgeplagte Besucher unserer Webseite, die noch vor der Abstimmung über den von Windmüller und Umweltschützer Herbert Rabacher (sowie DI Johannes Trauttmannsdorff-Weinsberg) geplanten Windpark Hafnerbach im Dunkelsteinerwald noch etwas Ruhe und Entspannung in freier Natur suchen, wollen wir auf ein bis Ende Mai 2009 gültiges Angebot hinweisen, das von der Herbert Rabacher GmbH (in Südafrika stattfindend) angeboten wird. Es handelt sich um eine Safari, bei der Sie Tiere momentan zu reduzierten Preisen erlegen können.

Illustration: Tierarten aus dem Abschussangebot des Unternehmers Herbert Rabacher aus Inning-Haindorf, der auch Südafrika-Safaris anbietet (inkl. Kontaktdaten für Interessenten)

Illustration: Tierarten aus dem Abschussangebot des Unternehmers Herbert Rabacher aus Inning-Haindorf, der auch Südafrika-Safaris anbietet (inkl. Kontaktdaten für Interessenten)


Die Anreise zu der Farm von Herbert Rabacher muss leider im etwas klimaunfreundlichen Flugzeug erfolgen – laut “Carbon Footprint Calculator” schlägt dabei eine Reise für 2 Personen nach Südafrika (und zurück) mit 2,94 Tonnen Co2 zu Buche.
Doch keine Sorge: Der Windpark Hafnerbach kann diese Emissionen reduzieren. Wir empfehlen daher sowohl die Flugreise, die Erlegung einiger Tiere sowie ein klares JA zum Windpark Hafnerbach. Sie helfen damit Herrn Rabacher und er hilft Ihnen auch wieder. Der Umwelt zuliebe.

Wenn Sie nicht auf Ihre eigene Hauskatze schiessen wollen bzw. dies aus rechtlichen Gründen nicht dürfen (Sachbeschädigung), so könnte zum Beispiel eine Wildkatze in Afrika mit 200 € Abschusspreis pro Stück eine interessante und preisgünstige Alternative sein.

Wenn Sie Hemmungen haben, auf eine nahe Verwandte unserer Hauskatze zu schiessen, dann könnten Sie eventuell das Angebot des zur Zeit kostenfreien Abschusses eines Schakals wahrnehmen. Wir wollen nicht zuviel vorwegnehmen. Sie finden auf der Webseite der Korannabergsafaris eine vollständige Abschussliste inklusive Preisen. Link: http://www.korannabergsafaris.com/Willkommen.html

Tag 216: “Artenschutzdokumentation erfolgreich abgeschlossen!”

Montag, Mai 11th, 2009

+ + + Neueste Meldung + + + Nach vielen Arbeitsstunden konnten wir unsere flächendeckende Artenschutzdokumentation fast wie geplant abschliessen. Sie erfahren in den nächsten Wochen mehr und mehr darüber. Stellvertretend ein paar Auszüge als Bildmontage, da die präsentationsreife Zusammenstellung von Bildern, Videos und Geo-/Kartendaten noch ein Weilchen dauern wird.

Artenschutzdokumentation im Dunkelsteinerwald abgeschlossen

Artenschutzdokumentation im Dunkelsteinerwald abgeschlossen

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