Einer der Hauptgründe, warum bei Windparks momentan Flaute herrscht sind die für die Betreiber unattraktiven Tarife für die Abnahme des erzeugten Stromes. Da der Tarif bei Windkraftwerken ein gesetzlich verordneter und damit künstlich hoch gehaltener ist und die momentane Tarifsätze keinen Profit ermöglichen, steigen die “Windkraftler” in ganz Österreich auf die Bremse und begeben sich in die Warteschleife. Eine für die Windmüller profitablere Ökostromverordnung steht in Österreich zur Zeit noch im Raum und wird deren Entscheidungen maßgeblich beeinflussen. Daher heißt es zur Zeit: Bitte warten.
Zur Lage bei uns: Kein Wunder, dass auch beim geplanten Windpark Hafnerbach momentan keine Eile geboten ist, da die Ökostromverordnung wie auch wichtige Entscheidungen in Brüssel erst Ende Februar bzw. Anfang März fallen.

Nachlese: http://www.kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/293887.php
Für die Windkraftlobby, die Ihren Anteilshabern und den Investoren mit großen Versprechungen im Wort steht, ist diese Situation natürlich unakzeptabel. Kapital kann und will nicht warten. Daher gehen viele Windkraftler dorthin wo die wirtschaftlichen Bedingungen besser sind: Nämlich in den Osten oder Richtung Meer.


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