Tag 142: „Aufgedeckt: Windräder bringen nichts für CO2-Ziel“
Montag, Februar 23rd, 2009Die gebetsmühlenartig wiedergegebene isolierte Behauptung der Windkraftlobby sowie deren Förderer und Nutznießer, dass die Windenergie auf jeden Fall “gut für das Klima” wäre, war in den letzten zehn Jahren ein Mitgrund für die hohe Akzeptanz der Windkraft bei Politik und Bevölkerung. So einfach ist natürlich nicht…und wie es aussieht sogar das Gegenteil der Fall.

Für die Gegner war das – mit einem Augenzwinkern gesagt – Gegenteil natürlich schon immer klar, aber dennoch schwer zu beweisen. Der auffällig missionarische Eifer der Windkraftler bezüglich der Senkung des CO2-Ausstosses war zwar verdächtig, aber dennoch schwer angreifbar. Dass kaum ein “Windenergieler” vor seiner kometenhaften Karriere in der Windbranche mit Umweltschutz zu tun hatte, war zwar suspekt – maximal ein Glaubwürdigkeitsproblem, aber ob des segensreichen Ansinnens der uneigennützigen Klimarettung für viele verzeihbar. Umso strenger gingen daher die Öko-Missionare mit den Kritikern ins Gericht. Wer sich gegen diese Technologie “versündigte”, galt rasch als rückschrittlich oder gar als Modernisierungsverlierer. Nachdem die Windkraft ein massives Wachstum hingelegt hat und die Investoren weiterhin Erträge sehen wollen, wird es für die Betreiber schwierig, diese auch weiterhin einzufahren. Der untenstehende Artikel im SPIEGEL deckt einen weiteren diesbezüglichen Aspekt auf und rückt das heilsspende Image der Windkraft dort hin, wo es hingehört: Nämlich dass Windkraft eine von mehreren Ökostromträgern ist und dass diese genauso Nachteile hat wie alle andere Lösungen der Energiegewinnung. Windkraft ist einfach kein Allheilmittel – auch wenn man früher noch geneigt war, das zu glauben.
Nachlese: Windräder bringen nichts für CO2-Ziel (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606532,00.html)








