Dass die Wirtschaftskrise ihre Spuren hinterlässt sehen nun die deutschen Windkraftbauer, die über immer teurere Kredite klagen. Aufgrund der Tatsache, dass Windkraftprojekte sehr stark von Krediten (und damit den globalen Abhängigkeiten der Banken dahinter) abhängig sind, ist es nicht verwunderlich, dass diese auch gefährdet sind. Die letzten Glieder und möglicherweise Leidtragenden dieser Kette sind dann die Heerscharen von Privatinvestoren, Gemeinden, Bürger, Anrainer, etc., die um ihre einst versprochenen und ökologisch “sauberen” Gewinne kommen.
Nachlese: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,596661,00.html
Das Perfide daran ist, dass Windkraftprojekte eigentlich mit 2 Arten von Geld betrieben werden: dem nicht Vorhandenen (Kredite) und dem der Anderen (Subventionen). Aus diesem Grund sind gerade “Windkraftler” gefordert, mit diesen Ressourcen und im Einklang mit Mensch und Natur verantwortungsvoll vorzugehen. Eine Handlungsweise, die wir vermissen – gerade dann, wenn Windkraft einerseits als “Öko” und “Investitionsobjekt” beworben wird. Das ist für eine Rechnung, die so nicht aufgehen kann.


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